Hockey-Damen im EM-Halbfinale - Herren erwartet viel Arbeit

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  • Die deutschen Damen stehen zwei Siegen im EM-Halbfinale. Foto: Frank Uijlenbroek 1/3
    Die deutschen Damen stehen zwei Siegen im EM-Halbfinale. Foto: Frank Uijlenbroek Foto: 
  • Martin Zwicker (M) und Co. kamen gegen Irland nur zu einem 1:1. Foto: Frank Uijlenbroek 2/3
    Martin Zwicker (M) und Co. kamen gegen Irland nur zu einem 1:1. Foto: Frank Uijlenbroek Foto: 
  • Lukas Windfeders Tor nach einer Strafecke reichte gegen Irland nicht zum Sieg. Foto: Frank Uijlenbroek 3/3
    Lukas Windfeders Tor nach einer Strafecke reichte gegen Irland nicht zum Sieg. Foto: Frank Uijlenbroek Foto: 
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Für die deutschen Hockey-Herren wird der Sprung ins Halbfinale der EM in Amsterdam ein hartes Stück Arbeit, die DHB-Damen sind dagegen schon durch.

Gegen das aufstrebende Team aus Irland kam die Auswahl von Herren-Coach Stefan Kermas über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus und steht vor den Gruppenspielen gegen Mitfavorit England und Außenseiter Polen unter Druck. Deutschlands Damen feierten anschließend beim 1:0 (1:0) gegen Titelverteidiger England den zweiten Sieg und stehen damit bereits als EM-Halbfinalist fest.

Lukas Windfeder (17./Strafecke) brachte den Vize-Europameister zwar in Führung, die Sean Murray (47.) für die starke Mannschaft von der Insel aber egalisieren konnte. Gegen England wartet am Montag (17.00 Uhr) die nächste Herausforderung auf die DHB-Auswahl, die die Iren nicht wie geplant abhängen konnte. „Nun haben wir gegen England ein ganz entscheidendes Spiel“, ärgerte sich Angreifer Mats Grambusch. „Offensiv war es heute zu wenig. Wir waren nicht mutig genug und haben die Chancen nicht genutzt. Das ist verdammt ärgerlich.“

Auch Bundestrainer Kermas weiß, dass es sogar auf das Torverhältnis ankommen kann, wenn nicht erstmals das EURO-Halbfinale verpasst werden soll. „Das Irland-Spiel war so etwas wie die Fahrkarte ins Halbfinale. Daher ist es bitter, dass wir nicht gewonnen haben. Aber die Iren waren der erwartet starke Gegner.“

Gegen das irische Team, das extremes Pressing beherrscht und damit das Vorbereitungsturnier in Hamburg vor den Deutschen gewonnen hatte, mussten Kapitän Martin Häner&Co. alles aufbieten. Windfeders präzise verwandelte Strafecke machte Hoffnung auf den Sieg, doch nach dem 1:1 boten sich auch den Iren Chancen. Da Windfeders zweite Strafecke sechs Sekunden vor Schluss den Deutschen nicht zum Sieg verhalf, bleibt es sehr spannend in der Gruppe.

Damen-Coach Jamilon Mülders war schon nach dem 4:1-Pflichtsieg über Schottland zufrieden, sah aber auch Steigerungspotenzial in seiner jungen und im Umbruch stehenden Auswahl. Dies rief das Team Sonntag ab und besiegte den EM-Gewinner von 2015 aus England. Cecile Pieper (5.) erzielte das entscheidende Tor. Im letzten Vorrundenspiel am Dienstag gegen Irland, das beim 0:0 gegen die Schottinnen patzte, kämpft der Olympia-Dritte von Rio 2016 nun um den Gruppensieg.

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