Hochspringerin Jungfleisch verpasst WM-Medaille

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Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch musste sich mit Platz vier begnügen. Foto: Bernd Thissen  Foto: 

Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch hat bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft den vierten Platz belegt. Die 26-Jährige vom VfB Stuttgart überflog in London 1,95 Meter.

Damit verpasste Jungfleisch den erhofften zweiten Zwei-Meter-Sprung ihrer Karriere und ihr erstes internationales Edelmetall. Gold im Olympiastadion gewann wie erwartet Maria Lasizkene mit übersprungenen 2,03 Metern.

Die Russin mit dem früheren Namen Kutschina startete unter neutraler Flagge, nachdem der Weltverband wegen des Dopingskandals nur 19 Athleten aus ihrem Land mit einer Sonderstartrecht ausgestattet hat.

Silber ging mit 2,01 Meter an Julia Lewtschenko aus der Ukraine, Bronze an die Polin Kamila Licwinko (1,99). Jungfleisch hatte alle Höhen bis 1,95 Meter im ersten Versuch genommen, weiter kam sie aber nicht. Die deutsche Meisterin der vergangenen fünf Jahre war mit der Empfehlung von 1,97 Meter angereist. Bei der WM 2015 in Peking hatte die 1,81 Meter große Springerin Platz sechs belegt, bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Rang sieben.

Die in Paris geborene Tochter eines Vaters von der Karibikinsel Martinique hatte vor der WM betont: „Ich will eine Medaille holen. Vielleicht muss man die zwei Meter nicht springen.“ Jungfleisch hatte aber schon in der Qualifikation etwas Probleme. Wegen Sehnenproblemen konnte sie zuletzt nur eingeschränkt die Technik trainieren und bekam dadurch Schwierigkeiten beim Anlauf.

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