Herr im eigenen Bad

Die Schwimm-Teams des SSV 46 haben sich für die Aufstiegsrunde zur zweiten Liga qualifiziert. Beide führen zudem nach der Vorrunde in der Oberliga.

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Auf ein gutes Wochenende im heimischen Bad blicken die Ulmer Schwimmer zurück: Nie haben sie mehr Punkte gesammelt als nach der Vorrunde dieser Oberliga. Den Frauen ist der Meistertitel kaum mehr zu nehmen. Es geht aber auch um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Dafür müssen sich die Ulmer nächste Woche mit Teams aus anderen Bundesländern messen.

Während es bei den Wettkämpfen der Frauen oft eine einseitige Angelegenheit für die Ulmer Mädels war, hatten die Männer hart zu kämpfen, ehe der Widerstand der selbsternannten württembergischen Nummer eins gebrochen war: Der VfL Waiblingen zog am Ende mit 285 Punkten Rückstand den Kürzeren. Beim zeitgleich ausgetragenen Wettkampf der zweiten Gruppe setzten sich erwartungsgemäß die Absteiger Freiburg und Reutlingen/Tübingen durch, die in der Gesamtwertung klar vor den Ulmern rangieren.

Aktivensprecher Jan Haase, Mark Fischer, Marc-André Krischak und Alexander Frey sammelten die meisten Punkte. Eine Verstärkung war der erst 15-jährige Julius Flohr, der sich ebenso einbrachte wie Felix Späth, die Neuzugänge aus Biberach, Uwe und Rainer Schelkle sowie die Knysch-Brüder Alexander und Viktor. Das lässt für die Rückrunde am Samstag einiges erwarten.

Mit mehr als 1000 Punkten Vorsprung auf Bad Mergentheim gehen die Frauen des SSV 46 in die Entscheidung. Es wird ein Fernduell, denn die Ulmerinnen haben sich als einziges Landesteam für den Aufstiegswettkampf in Freiburg qualifiziert. Katharina Fischer übernahm trotz einer im Skikurs erlittenen Knieverletzung die Führungsrolle, wurde dabei von Rika Stein und Nikolina Kasalo bestens unterstützt. Aber auch Neuzugang Katia Kunz (Sindelfingen) fügte sich nahtlos ein und kämpfte aufopferungsvoll.

Die gerade 13 Jahre alt gewordene Charlotte Lehr steigerte ihre Bestleistungen über 100 und 200 m Brust in unerwartetem Ausmaß, glänzte über 100 m Schmetterling und setzte dadurch ihre Mitstreiterin Hannah Kluge auf den gleichen Strecken erfolgreich unter Druck - wer will schon gegen eine 13-Jährige verlieren. Trixi Späth wuchs über 800 m Freistil derart über sich hinaus, dass sie unterwegs ihre 200- und 400-m- Bestmarken verbesserte und am Ende 50 Sekunden schneller war als bisher. Das Team komplettierten Mara Roschmann und Clarissa Wiedenmann, die durch schulische Belastung und Krankheit im Vorfeld gehandicapt waren. Nun gilt es in Freiburg gegen stärkere Gegner die Leistung zu wiederholen. Die Frauen liegen im süddeutschen Vergleich auf Platz fünf, die Männer sind Dritte.

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