Große Dominanz im Sprint

Bei den württembergischen U-16-Meisterschaften haben die Leichtathleten des SSV 46 in eigener Halle die Erwartungen voll erfüllt. Inge Sauer gelang im 60-m-Sprint der Altersklasse W15 der einzige Titelgewinn.

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Stark im Sprint, noch stärker im Weitsprung: Anika Nothelfer (links) vom Gastgeberverein SSV Ulm 1846. Foto: Hummel

Ein Sieg durch Sprinterin Inge Sauer, sechs weitere Podestplätze sowie zahlreiche Finalplatzierungen und Bestleistungen. Die Bilanz der Leichtathletik-Talente des SSV Ulm 1846 bei den württembergischen Schüler-Hallenmeisterschaften kann sich sehen lassen.

In der wegen der "sibirischen" Außentemperaturen sehr kühlen Messehalle 4 kamen viele Athleten nur schwer auf Touren. So auch Titelfavoritin Inge Sauer. Trotz schwachem Start gelang ihr im Vorlauf mit 8,11 Sekunden über 60 m knapp die beste Zeit aller Sprinterinnen. Im Endlauf kam sie besser aus den Blöcken und setzte sich mit 8,02 klar durch. In ihrem Sog überholte auch noch Hannah Hirschmann die lange führende Metzingerin Katharina Maisch und wurde mit Bestzeit von 8,15 Zweite. Die Ulmer Dominanz im Sprint unterstrich Sarah Mader, die nach 8,18 im Ziel war und Rang drei knapp verpasste.

Auch im B-Finale rannten die Ulmerinnen vorne mit. Jasmin Häge steigerte sich enorm auf 8,30 Sekunden und behauptete damit knapp Rang zwei vor Lorena Kilb in 8,31. Über 60 m Hürden standen bei den 15-jährigen ebenfalls drei Ulmerinnen im Finale. In einem spannenden Rennen sicherte sich Hannah Hirschmann in 9,35 Sekunden noch eine Silbermedaille. Lorena Kilb und Inge Sauer kamen in 9,46 beziehungsweise 9,47 Sekunden auf die Ränge vier und sechs. Weniger gut liefen die Sprünge: Nora Westhauser und Selina Gläser kamen nur schwer in Tritt. Nora Westhauser platzierte sich am Schluss im Weitsprung mit 5,01 m auf Rang acht. Selina Gläser, als Titelverteidigerin im 5er-Sprung angetreten, steigerte sich von Sprung zu Sprung und kam mit 15,43 m etwa auf ihre Vorjahres-Siegerweite. Das reichte in einem Wettbewerb auf hohem Niveau aber nur zu Rang sechs, der Sieg ging mit 16,62 m weg.

Die Sprung-Medaille holte dann Anika Nothelfer bei den Vierzehnjährigen. Nach einer sehr guten Serie belegte sie mit 5,08 m den zweiten Platz. Im 60 m-Sprint erreichte sie ebenfalls das Finale und verpasste nach einem packenden Finish mit 8,27 Sekunden ihre zweite Medaille nur knapp. Einen dritten Platz im Hochsprung erreichte Kerstin Steinle (SG Dettingen/Donau) mit 1,51 m. Die vielseitige Steinle platzierte sich daneben mit lauter Bestleistungen noch als Vierte im Hürdensprint in 9,67, Fünfte im 60-m-Sprint in 8,27 Sekunden und als Sechste im Kugelstoßen mit 9,55 m. Hier lag die Ulmerin Naemi Ristl mit 9,64 m knapp vor ihr auf Rang fünf. Im Stabhochsprung wurde Verena Stucke mit 2,30 m Dritte der Altersklasse W 15. Einen Rang hinter ihr: Lea Thoma mit exakt 2,00 m. Bei den jüngeren Schülerinnen sprang Annika Henle mit 2,50 m deutlich höher, musste aber bei der stärkeren Konkurrenz mit dem fünften Platz zufrieden sein.

Gut in Form zeigten sich auch die Ulmer Jungs. Bei den Vierzehnjährigen wurde Alexander Rösch sogar überraschend Dritter im Weitsprung. Bis zum letzten Durchgang hatte er auf Rang fünf gelegen, ehe ihm mit neuer Bestleistung von 5,36 noch der Satz nach vorn gelang. Über 60 m Hürden erreichte er den Endlauf und kam dort mit 9,77 Sekunden auf den siebten Platz.

Ebenfalls neue Bestleistung gab es für David Ollmann im Hochsprung der M15: 1,69 m brachten ihn auf den sechsten Rang. Bei den Vierzehnjährigen fehlte Manuel Kamitz nach Trainingsverletzung die Sicherheit, so dass bei 1,50 m und Platz neun Endstation war.

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