Fumic feiert größten Erfolg seiner Karriere

Wegen eines Schlüsselbeinbruchs hatte niemand Manuel Fumic bei der Mountainbike-WM auf der Rechnung. Der aber gewann Silber.

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Freude über die Silbermedaille: Manuel Fumic aus Kirchheim. Foto: dpa

Manuel Fumic hat im Cross-Country-Rennen der Mountainbike-WM knapp die Goldmedaille verpasst. Am Ende überwog jedoch die Freude über den bisher größten Erfolg seiner Karriere. "Ich bin natürlich mehr als glücklich mit der Silbermedaille. Ich habe diese Woche im Training gespürt, dass ich hier eine Medaille holen kann und habe immer an mich geglaubt", sagte der 31-Jährige, der sich im südafrikanischen Pietermaritzburg nur dem Schweizer Nino Schurter, der zum dritten Mal Weltmeister wurde, geschlagen geben musste. Es war die erste WM-Medaille für einen männlichen deutschen Elite-Fahrer.

In der letzten Runde wäre der Schweizer fast noch von Fumic abgefangen worden. Schurter macht einen Fehler und musste runter vom Bike, konnte seine Fahrt aber gleich fortsetzen. "Da hätte er schon richtig stürzen müssen", meinte Fumic, der resümierte: "Ich bin stolz, dass ich nach dem Schlüsselbeinbruch so zurückgekommen bin." Am Ende fehlten dem Kirchheimer sieben Sekunden zum Sieg. Rang drei sicherte sich José Antonio Hermida aus Spanien.

Fumic hatte in der fünften Runde zu Hermida aufgeschlossen, den konstanten Rückstand von gut 15, 20 Sekunden auf Schurter konnte er aber nicht mehr entscheidend verkürzen. In der sechsten Runde schüttelte er schließlich den Spanier ab. Bei den Frauen siegte Mountainbike-Olympiasiegerin Julie Bresset, die ihren WM-Titel verteidigte. Im Ziel hatte die Französin nach 28,2 km fünf Sekunden Vorsprung vor Maja Wloszczowska (Polen).

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