Formel 1: Mercedes lässt sich mit Tests Zeit

Sebastian Vettel steigt morgen in seinen neuen Formel-1-Boliden. Michael Schumacher und Nico Rosberg trainieren noch mit dem Vorjahresmodell.

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Die Mercedes-Piloten testen noch mit dem Vorjahreswagen. Foto: dpa

Im Gegensatz zu Red Bull, Ferrari und McLaren tritt das Formel-1-Team von Mercedes mit dem Vorjahresmodell bei den ersten Testtagen in diesem Jahr in Jerez an. Am neuen Silberpfeil von Michael Schumacher und Nico Rosberg wird im englischen Brackley noch gewerkelt.

"Wir sind im Aufholprozess und brauchen deshalb jeden Entwicklungstag", erklärte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug gestern. Die Zeit soll unter anderem zum "Feinschliff im Windkanal" genutzt werden, um dann ein Auto zu testen, "wie es bei den ersten Rennen eingesetzt wird". Die Anlaufphase sei exakt so geplant worden, sagte Haug und verriet, dass die Jungfernfahrt von Schumacher und Rosberg im neuen Formel-1-Boliden kurz vor den zweiten Tests in Barcelona (ab 21. Februar) stattfindet. Für die Beiden bedeutet diese Strategie dennoch: Jeder wird gerade einmal vier offizielle Testtage im neuen Wagen haben, ehe es ernst wird.

Die drei Top-Teams sind schon jetzt mit neuen Autos auf der Strecke. Rückkehrer Kimi Räikkönen drehte im Lotus gestern gleich die schnellste Runde. Hinter ihm landeten Paul di Resta im neuen Force India und Nico Rosberg im Mercedes. Michael Schumacher wurde Sechster. Weltmeister Sebastian Vettel lässt seinem Teamkollegen Mark Webber in Red Bulls neuer "Lady" den Vortritt und steigt erst morgen in sein neues Auto.

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