Erst Platz drei, dann zu starke Windböen

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Dem ausgelassenen Jubel nach dem dritten Platz beim Mannschafts-Weltcup folgte die Enttäuschung über die Absage des Einzels. 24 Stunden nach ihrem verheißungsvollen Start in die Team-Tour sind die deutschen Ski-Adler beim Heimauftritt in der Party-Hochburg Willingen vom stürmischen Wind gestoppt worden. Böen mit Spitzen von elf Metern pro Sekunde zwangen die Jury nach mehrmaliger Verschiebung zur Absage. Der Wettbewerb könnte am Freitag als zusätzliches Skiflug-Event in Oberstdorf nachgeholt werden.

Besonders bitter war die Absage für Martin Schmitt, der sich im ohnehin fast aussichtslosen Kampf um ein WM-Ticket noch einmal von seiner besten Seite präsentieren wollte. Er muss nun am Mittwoch in Klingenthal seine letzte Chance suchen. "Die WM ist irgendwo noch im Hinterkopf. Ich versuche, so gut wie möglich zu sein. Aber fünf Springer waren schon auf dem Podest und haben die Norm. Und es ist geplant, dass nur fünf nach Predazzo fahren. Deshalb denke ich nicht an Italien", erklärte Schmitt.

Der 35-Jährige hatte schon am Samstag tatenlos zusehen müssen, wie sich Michael Neumayer, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Severin Freund nach dem dritten Platz im Teamwettbewerb hinter den überragenden Slowenen und Norwegen von 13 000 Fans feiern ließen. Das österreichische Quartett wurde nur Vierter.

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