Erst 4:1, am Ende 4:11

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Nun ist es endgültig: Nach der 4:11 (4:2)-Abfuhr beim TSV Schott Mainz steigen die Hockeyspieler des SSV 46 aus der Hallen-Regionalliga ab und spielen künftig in der zweiten Regionalliga.

Die Pleite ist insofern bemerkenswert, als die Ulmer, die im ersten Abschnitt die spielerisch bessere Mannschaft stellten, bereits mit 4:1 vorne gelegen hatten. Aber nach Seitenwechsel brachen bei den Gästen alle Dämme: Sie brachten im Spiel nach vorne gar nichts mehr zustande und verloren in der Defensive gänzlich die Ordnung. Vor allem in der Schlussphase, als nach einer Zeitstrafe gegen Christian Pluta noch drei Gegentore kassiert wurden. "So etwas habe ich noch gar nicht erlebt", erboste sich nach den 60 Minuten SSV-Trainer Uli Forstner, "das war eine richtige Katastrophe. Wir haben keinerlei Grundstabilität mehr gehabt." Als Erklärung, aber kaum als Entschuldigung, kann die Tatsache herhalten, dass Ulm auf den verletzten Fabian Braun hatte verzichten müssen und einige Spieler grippegeschwächt in die Partie gehen mussten. Tobias Kaniak (2) sowie Johannes Richter und Pluta hatten in Hälfte eins für den SSV 46 getroffen, der aus vier Ecken nur mit einem anschließenden Siebenmeter, den Kaniak verwandelte, Kapital schlagen konnte.

Die SSV-Oberliga-Spielerinnen lagen beim HC Mannheim III 1:3 im Hintertreffen, schafften aber noch die Wende und gingen als 5:4 (1:2)-Sieger vom Spielfeld. Coach Franz Meier , der auf drei Führungsspielerinnen hatte verzichten müssen, stellte nach dem 1:3 taktisch um. Gleich fünfmal traf Olivia Ulrich bei ihrem ersten Einsatz nach langer Verletzung.

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