Erfolgreicher Start der FLG in die Segelflug-Bundesliga

Ein überraschender Gast hat sich zum Auftakt der Segelflug-Bundesliga zu den Blaubeurer Piloten gesellt. In Liga zwei kämpft Ulm um den Aufstieg.

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Zur ersten Bundesliga-Runde im Streckensegelflug gab es bei der FLG Blaubeuren eine kleine Attraktion. Die heimischen Piloten staunten nicht schlecht, als am Samstagmorgen der amtierende Weltmeister in der Standardklasse, Bert Schmelzer Junior auf dem Gelände in Sonderbuch auftauchte. Da es auf seinem Wahlflugplatz in der Schweiz voraussichtlich erst spät losgehen würde, entschied sich der Belgier auf einem für große Streckenflüge geeigneteren Flugplatz zu starten. Seine Wahl fiel letztlich auf das Gelände des zweifachen deutschen Meisters.

Für die Blaubeurer stand der Tag ganz im Zeichen der Kilometer und nicht der Geschwindigkeit. Als Erster machte sich Joachim Krais mit einem Segler mit 18 Meter Spannweite um 9.28 Uhr auf Richtung Westen. Gefolgt von Weltmeister Schmelzer im selben Flugzeugtyp ging es dank Rückenwind flott zur ersten Wende Reiselfingen.

Philipp und Martin Söll in Flugzeugen mit 15 Metern Spannweite machten sich ebenfalls auf den Weg Richtung Westen. Dort gewendet berichtete Krais von den noch tiefen Wolken im Schwarzwald. Dank dieser Info kamen die Nachfolgenden gut durch dieses schwierige Stück. Als der Nordschwarzwald verlassen wurde fing das gute Wetter an. Philipp und Martin Söll hatten südlich von Aschaffenburg einen Wendepunkt gesetzt und flogen problemlos über Eichstätt im Altmühltal zurück nach Blaubeuren. Schmelzer und Krais wendeten im Thüringer Wald, für sie ging es weiter Richtung Bayerischer Wald. Um 19.30 Uhr landete Krais dann in Blaubeuren. Nach über zehn Stunden Flug kehrte auch Schmelzer zurück.

Der Weltmeister beendete seinen Flug mit einem 1000 km Dreiecksflug, Krais mit einem 960 km Dreieck und über 1000 freien Kilometer. Philipp und Martin Söll legten jeweils über 800 km zurück. Obwohl bei diesen großen Strecken nicht bundesligaoptimiert geflogen werden konnte, freuten sich die Blaubeurer dennoch über einen achten Platz in dieser Runde.

In der zweiten Bundesliga startet der Sportfliegerclub (SFC) Ulm einen neuen Versuch, in die erste Liga aufzusteigen. Durch mehrere Flüge über 800 km liegt der SFC nach der ersten Runde auf Rang elf. eb

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