Elchingerin bei Dressur-DM auf Platz zehn

Annabel Ebner macht weiter in der Dressur-Szene von sich reden. Bei den deutschen Meisterschaften der Nachwuchsreiter kam die Elchingerin ins Finale. Dort belegte sie nach drei Tagen den zehnten Rang.

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Annabel Ebner und Well Done als erfolgreiches Paar: Konstante Form an allen drei Meisterschafts-Tagen in Hünxe. Foto: Jörn Rebien

"Das war voll gut", freute sich Annabel Ebner noch am Tag nach ihrer langen Heimfahrt aus dem westfälischen Hünxe. Dort hatten die Deutschen Meisterschaften der Nachwuchsreiter auf dem Programm gestanden. "Wenn wir ins Finale kommen, sind wir zufrieden", hatten vor dem Start die Reiterin und ihr Trainer Jörg Schrödter aus Riedheim unisono verlauten lassen. Der Plan wurde in die Tat umgesetzt.

Wie schwierig es wird, nach zwei Wertungen unter den besten zwölf Dressurreitern zu rangieren und damit ins Kür-Finale einzuziehen, hatte die Abiturientin im vorigen Jahr erfahren. Damals konnte sie noch bei den Junioren (U 18) ihre ersten Erfahrungen sammeln.

Inzwischen ist sie bei den Jungen Reitern (U 21) angekommen, und da ging schon alles viel besser. "Dass alles so gut geklappt hat, hätten wir nicht gedacht", lautete die Bilanz nach den drei anstrengenden Turniertagen. Am Ende stand dann der zehnte Platz auf dem Ergebniszettel.

Großes Lob hatte die Landesmeisterin aber auch für ihren neunjährigen Hannoveraner Fuchswallach Well Done parat: "Er war echt gut an allen drei Tagen". Was nicht immer so sein muss, weil es ihm bei derartigen Wettkämpfen auch manchmal "alles zu viel ist".

Auch Landestrainer Bernhard Goldschmidt (Kirchzarten) fand nur lobende Worte für Annabel Ebner und Well Done. "Beide waren auf den Punkt fit", schloss er das gesamte Team ein, "da hat man richtig gemerkt, dass sie auch wollten". Schließlich, so Goldschmidt, ging es zwischen den Plätzen fünf bis zwölf "arg eng zu". Tatsächlich trennten diese Plätze am Ende gerade mal 2,5 Prozentpunkte von einander. Nach einem verheißungsvollen Start mit Platz fünf belegte Annabel Ebner in der zweiten S-Dressur und in der Kür jeweils den zehnten Platz, blieb dabei immer zwischen 66 und 68 Prozentpunkten konstant.

Goldschmidt hatte seine Meisterin sogar verbessert gegenüber den Landesmeisterschaften gesehen. Und auch Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen hat sich wohl einige Notizen gemacht, was die weitere Förderung angeht. Die Reiterin selbst sieht auch noch Entwicklungspotenzial, vor allem was die Kür betrifft. Die wurde schon zum Jahresanfang, als die ersten Starts in der Klasse S auf dem Programm standen, eingeübt - und ist durchaus steigerungsfähig, was den Schwierigkeitsgrad anbelangt.

Auch der Landestrainer sieht das ähnlich, der nach einer langen Durststrecke mit Vivien Niemann (Mannheim) und Annabel Ebner gleich zwei Finalteilnehmerinnen betreuen durfte. Er bestätigte aber auch, dass bei diesen Anforderungen "die Luft immer dünner wird".

Nachdem der Finaleinzug klar war, musste noch der weitere Turnierplan etwas umgestellt werden. Auf jeden Fall wurde der ursprünglich geplante Start im Donaueschinger Schlosspark am kommenden Wochenende gestrichen.

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