Eisschnelllauf: Wolfs Erfolg im vorletzten Anlauf

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Als Jenny Wolf der Ballast einer durchwachsenen Saison von den Schultern fiel, glitt die Sprinterin freudestrahlend über das Eis und ließ sich von den Fans im Eisschnelllauf-Mekka Heerenveen feiern. Zum Auftakt des Weltcup-Finals in den Niederlanden hat die Berlinerin ihre Durststrecke beendet und den ersten Weltcupsieg nach über einem Jahr eingefahren.

Die 34-Jährige lief in 37,77 Sekunden vor der Chinesin Wang Beixing (37,81) und Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (37,82) auf den ersten Rang. "Ich habe letzte Woche schon gemerkt, dass etwas geht. Dort waren nur kleine technische Fehler, heute lief es ganz rund. Ich bin schon ein bisschen überrascht gewesen und habe gehofft, dass Lee den Fuß nicht als Erste über die Ziellinie bekommt", sagte Wolf.

Im Gesamtweltcup festigte die fünfmalige Weltmeisterin Rang zwei (761 Punkte), kann Lee (905) im zweiten Rennen am Sonntag aber nur noch theoretisch von Rang eins verdrängen. Mit ihrem 61. Weltcuptriumph der Karriere demonstrierte Wolf zwei Wochen vor der Einzelstrecken-WM in Sotschi/Russland Stärke.

Judith Hesse kam in 38,37 Sekunden auf Rang elf. Eine Enttäuschung mussten Claudia Pechstein, Bente Kraus und Stephanie Beckert in der Teamverfolgung hinnehmen. In 3:09,47 Minuten landete das Trio abgeschlagen auf Rang vier.

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