Dritte Volleyball-Liga: SSV-Damen schlagen Villingen mit 3:1

Die Drittliga-Damen des SSV 46 haben mit 3:1 (25:16, 23:25, 25:20, 25:13) gegen den TV Villingen gewonnen - kein schönes Spiel, aber erfolgreich.

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Die Villinger Angreiferin scheitert gegen die blockenden Anja Gensch (Nr. 14) und Daniela Fischer (Nr. 2). Foto: Lars Schwerdtfeger

Auch solch ein Spiel muss man erstmal gewinnen: Nach einer durchwachsenen Darbietung schlugen die Ulmer Drittliga-Volleyballerinnen den TV Villingen mit 3:1. Respektabel: Der SSV 46 hat damit bereits das vierte Spiel hintereinander für sich entschieden.

Den ersten Satz begannen die Ulmerinnen etwas nervös, fanden dann aber doch recht schnell ins Spiel und punkteten vor allem durch ihre Mittelblockerinnen Svenja Hornung und Anja Gensch, die von Zuspielerin Kathrin Keller immer wieder in Szene gesetzt wurden. Im zweiten Durchgang dann wie so oft in den vergangenen Spielen der Einbruch auf Ulmer Seite. Viele Aufschlagfehler und Angriffe ins Aus ermöglichten den Mädels aus Villingen einfache Punkte.

Nachdem die SSVlerinnen schon mit 11:17 im Rückstand waren, ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft. Die Einwechslungen von Anja Denner und Susanne Halfinger brachten neuen Wind ins Spiel. Auf einmal war der Kampfgeist der Ulmerinnen zu spüren. Sie gaben keinen Ball verloren und versuchten, dem Satzverlauf noch eine Wendung zu geben. Doch der Rückstand war zu groß: Zwar konnte man zum 22:23 verkürzen, doch dann machte Villingen den Sack zu.

Auch im dritten Satz taten sich die Ulmer Damen recht schwer. Zwar konnte man über gute Angriffe wieder mehr Druck auf den Gegner ausüben, doch die Fehlerquote im Aufschlag war noch immer sehr hoch. Durch lautstarke Unterstützung des Publikums schaffte es die Mannschaft aber, die Konzentration den ganzen Satz über aufrecht zu halten (25:20).

Gleiches Spiel im vierten Spielabschnitt: viele Fehler, aber dennoch auch genug Punkte, um den ersatzgeschwächten Villingerinnen nur wenig Chancen zu lassen (25:13).

Alles in allem war die Leistung eher durchwachsen, aber auch bei einem solchen Spiel muss man erst einmal als Sieger vom Platz gehen. Damit haben die Ulmerinnen ihr viertes Spiel in Folge gewonnen.

Soll die Erfolgsserie auch beim nächsten Spiel in zwei Wochen gegen den direkten Konkurrenten um Platz vier, die VSG Mannheim, nicht reißen, müssen die SSV-Mädels dringend ihre Fehlerquote im Aufschlag verringern.

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