DOSB will Olympia-Initiative aus NRW nicht unterstützen

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Alfons Hörmann will den DOSB nicht in etwaige Olympiabewerbungen involvieren. Foto: Felix Kaestle

"Die Idee als solche, Olympische Spiele in Deutschland umzusetzen, sehen wir nach wie vor als wunderbar und interessant an", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Die jüngere Vergangenheit hat uns aber auch gelehrt, dass die Mehrheit der Menschen vor Ort nicht oder nur bedingt dafür zu gewinnen ist."

Der DOSB hält deshalb noch viel Überzeugungsarbeit für notwendig, bevor Olympia wieder ein Thema werden könne. "Wir sehen die Initiative in NRW, aber auch in anderen Städten nach den Rio-Spielen vom Prinzip her als erfreulich an, werden uns aber zeitnah nicht damit beschäftigen - weder in NRW noch woanders", erklärte Hörmann.

Die CDU-Fraktion hatte einen Antrag vorgelegt, in dem der Landtag in Düsseldorf aufgefordert wurde, Initiativen für eine Bewerbung Nordrhein-Westfalens um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2028 zu begrüßen und zu unterstützen. Über den Antrag soll in einer der nächsten Landtagssitzungen beraten werden.

Allerdings besteht für eine Kandidatur um die Sommerspiele 2028 keine Eile. Der Bewerbungsprozess beginnt 2019. Vergeben werden sie von der Session des Internationalen Olympischen Komitees 2021.

Düsseldorf hatte sich gemeinsam mit dem Ruhrgebiet bereits um die Olympischen Spiele 2012 beworben, war aber auf nationaler Ebene dem Mitbewerber Leipzig unterlegen. Olympia fand dann in London statt.

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