Deutsche Hockey-Damen wollen aus Fehlern lernen

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Jamilon Mülders will mit den deutschen Hockey-Damen Bronze gewinnen. Foto: Frank Uijlenbroek  Foto: 

Bundestrainer Jamilon Mülders geht davon aus, dass sich seine Hockey-Damen nach Verpassen des EM-Endspiels in Amsterdam nicht unterkriegen lassen.

Nach dem Motto „Kurz trauern und dann volle Konzentration auf das Bronze-Spiel“ will er sein junges Team nach der unnötigen, aber durchaus leistungsgerechten 0:1-Niederlage im Halbfinale gegen Belgien auf das Spiel um Platz drei vorbereiten.

„Wir werden genau analysieren, was nicht gepasst hat und das zum kleinen Finale abstellen“, kündigte Mülders mit Blick auf das letzte deutsche EM-Match am Samstag (17.00 Uhr) gegen England an. Ziel ist es, wie in der Vorrunde (1:0) die starken Britinnen in Schach zu halten und den 2015 erkämpften dritten EM-Rang zu wiederholen.

„Bronze ist drin, aber das wird noch mal eine ganz heiße Kiste“, sagte Spielmacherin Anne Schröder zum Duell mit den Engländerinnen, die im Semifinale den topfavorisierten Niederländerinnen beim 0:1 lange die Stirn boten. Die Hamburgerin geht wie ihr erfahrener Coach davon aus, dass die DHB-Auswahl, die mit im Schnitt 22,4 Jahren das mit Abstand jüngste Team der EM stellt, die Fehler erkennt und abstellt. „Am meisten lernt man, wenn es so richtig wehtut“, meinte Ex-Nationalspieler Mülders. „Die Mädels haben gesehen, dass nicht alles positiv und rosarot ist. Aber ich bleibe dabei: Die Entwicklung dieser Mannschaft geht absolut in die richtige Richtung.“

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