Der "Kaiser" als Ski-Experte

Die WM im steirischen Schladming ist ein Riesen-Ski-Spektakel. Zahlreiche Prominente sind zu sehen, darunter Franz Beckenbauer.

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Franz Beckenbauer ist nicht nur Experte im Fußball. Foto: dpa

"Hörts auf, mir ständig Gesundheit zu wünschen", sagte Franz Beckenbauer, als ihm zu einem runden Geburtstag gratuliert wurde, "wünscht mir Glück, weil gsund warens ja alle auf der Titanic."

Bei der Ski-WM in Schladming tauchte der "Kaiser" auf. Fesch ausgestattet mit einem Steirer-Hut, drückte er der deutschen Vorzeigeläuferin Maria Höfl-Riesch die Daumen. "Er ist ein richtiger Glücksbringer", freute sich Maria Höfl-Riesch über die kaiserliche Unterstützung, nachdem sie mit Abfahrts-Bronze bereits die zweite Medaille gewonnen hatte. Franz, der Glücksbote.

Da fror Beckenbauer auf der VIP-Tribüne vor sich hin, und man erinnerte sich an seine Weisheiten, die er künftig wohl als Ski-Experte von sich geben wird: "Die Schweden sind keine Holländer, das hat man ganz genau gesehen." Und über den in den schnellen Wettbewerben so enttäuschenden Gastgeber: "Ich bin immer noch am Überlegen, welche Sportart Österreich ausgeübt hat, ,Schifoan war"s mit Sicherheit ned." Um dann noch einen draufzusetzen: "Das war ja eher Obertauern gegen Untertauern."

Mut wird Beckenbauer der Maria wohl mit seinem Standardspruch machen: "Ja gut, ähh, es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage."

Der einzige ernstzunehmende Kollege aus Fußball-Kreisen, der sich in Schladming zu erkennen gab, war Marcel Koller, der seine Schweizer anfeuerte. Lothar Matthäus war bislang nicht zu sehen, obgleich der "Loddar" beim Après-Ski alle Hände voll zu tun hätte.

Nach dem Top-Auftritt der Maria Höfl-Riesch, deren Gatte Marcus auch Beckenbauer-Manager ist, bleibt wohl nur des "Kaisers" Weisheit: "Der deutsche Skisport wird über Jahre hinaus unschlagbar sein."

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