Das bringt der Tag bei der Tour de France

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Die 16. Etappe der 104. Tour de France von Le Puy-en-Velay nach Romans-sur-Isére lässt viele Prognosen zu. Foto: Yorick Jansens  Foto: 

Die 16. Etappe der 104. Tour de France lässt viele Prognosen zu: Ausreißergruppe, Massensprint oder Triumph eines Klassiker-Spezialisten vom Schlage Greg van Avermaet, Michael Matthews oder Philippe Gilbert.

Die Tour-Favoriten dürften sich einen Tag vor der ersten Alpenetappe wohl zurückhalten.

DIE STRECKE

Der Parcours der 16. Etappe von Le Puy-en-Velay über nur 165 Kilometer nach Romans-sur-Isère scheint ideal für Ausreißer. Aber auch die Sprinter, und damit der bisher fünfmal erfolgreiche Marcel Kittel, könnten wieder zum Zug kommen. 20 und 65 Kilometer nach dem Start stehen nur zwei Anstiege der dritten und vierten Kategorie im Tagesprogramm. Die letzten 50 Kilometer der Überführungsetappe Richtung Alpen sind fast komplett flach.

DAS GELBE TRIKOT

Normalerweise dürfte das Gelbe Trikot nicht in Gefahr sein. Spitzenreiter Chris Froome und seine Herausforderer werden vor den beiden harten Kletter-Abschnitten in den Alpen in erster Linie versuchen, ein wenig Kraft zu sparen. Aber wie die 104. Tour de France bisher gelaufen ist: Überraschungen sind immer drin. Froome geht nach dem zweiten Ruhetag mit 18 Sekunden Vorsprung auf Fabio Aru (Italien), 23 Sekunden auf Romain Bardet (Frankreich) und 29 Sekunden auf den zweimaligen Giro-Zweiten Rigoberto Uran (Kolumbien) in die 16. Etappe.

DAS GRÜNE TRIKOT

Der fünfmalige Etappensieger Marcel Kittel (373) hat mit 79 Punkten Vorsprung in der Punktwertung weiter ein beruhigendes Polster. Aber der Australier Michael Matthews (294) vom deutschen Sunweb-Team hat aufgeholt. Kittel rechnet damit, dass „die Entscheidung erst am letzten Tourtag am kommenden Sonntag auf den Pariser Champs Élysées fällt“. Auf der 16. Etappe liegt der Zwischensprint in Chantemerle-Les-Blés gut 40 Kilometer vor dem Ziel. Die große Gefahr für Kittel am Dienstag: Wenn Matthews aus einer Spitzengruppe die Etappe „abschießt“.

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