Contador empfindet frühere Doping-Sperre als ungerecht

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Alberto Contador bei der Vuelta 2017. Foto: Yuzuru Sunada  Foto: 

Der vor gut zwei Wochen zurückgetretene Radprofi Alberto Contador bezeichnete im Rückblick seine Doping-Sperre von 2012 als einer der „größten Ungerechtigkeiten im Sport“.

Der 34 Jahre alte Spanier, der im Oktober noch zwei Rennen in Japan und China bestreiten will, war nach seinem Tour-de-France-Sieg 2010 des Dopings mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol überführt worden. Contador hatte dafür ein kontaminiertes Steak verantwortlich gemacht.

Nach einem Justiz-Marathon war er 2012 vom Internationalen Sportgerichtshof CAS zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden. Ihm waren sein Toursieg 2010 und sein Erfolg beim Giro d'Italia 2011 aberkannt worden.

In seiner persönlichen Rechnung zählt Contador weiter jeweils drei Siege bei der Tour, dem Giro und der Vuelta. Er lege keinen Wert auf die Eintragungen in Rekordbüchern, aber „was bleibt, ist das Gefühl der Leute und die Freude darüber“, wie er seine Siege errungen habe, sagte Contador dem spanischen Radiosender Onda Cero Radio.

Offiziell hatte der umstrittene Contador seine Karriere nach der diesjährigen Vuelta beendet, die er mit einem Etappensieg auf dem gefürchteten Angliru abgeschlossen hatte.

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