Beim Top-12-Kegelturnier fallen Rekorde

Klare Sache: Jürgen Zeitler (FEB Amberg) und Sina Beisser (Victoria Bamberg) gewinnen mit deutlichem Vorsprung das 33. Top-12-Kegelturnier.

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Mit der Kugel absolut souverän: Jürgen Zeitler (FEB Amberg). Foto: Rudi Apprich

Mit Bestleistungen am Finaltag untermauerten sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die Sieger bei der 33. Auflage des Top-12-Kegelturniers des ESC Ulm ihre Ausnahmestellung. Mit dem neuen Turnierrekord von 1071 Kegeln sicherte sich bei den Frauen Sina Beisser (Victoria Bamberg) ihren vierten Top-12-Erfolg. Die U-23-Weltmeisterin - im Vorjahr nur Vierte - distanzierte ihre Konkurrentinnen im Finale deutlich. Ausgenommen Tamara Hehl. Die Ex-Illerbergerin, die jetzt für den Bundesligisten KC Schrezheim startet, glänzte im Endlauf mit 521 Kegeln und verbesserte sich auf Rang drei. "Wenn man vormittags kegelt, hat man nicht so den Druck", begründete die 18-Jährige ihr Erfolgsrezept. Hervorragende Sechste wurde bei ihrer ersten Teilnahme Denise Müller (995) vom SV Weidenstetten, die damit beste einheimische Keglerin war.

Erstmals in der Siegerliste bei den Männern konnte sich Jürgen Zeitler (FEB Amberg) eintragen. Mit glanzvollen 1117 Kegeln dominierte der Oberpfälzer das Finale deutlich. Der 36-Jährige setzte sich nach dem dritten Vorlaufplatz mit 81 Kegeln Vorsprung schließlich vor dem fünffachen Top-12-Sieger Reiner Buschow (KC Schwabsberg) an die Spitze. "Ich gönne ihm diesen Sieg. Er hat phänomenal gespielt", sagte Buschow, "ich selbst fühle mich zurzeit nicht ganz stabil." Der 45-jährige Ex-ESCler hatte schon nach der ersten von vier Bahnen alle Chancen auf den Turniersieg verspielt. "Nach dem ersten Tag habe ich damit geliebäugelt", freute sich Zeitler über den erstmaligen Top-12-Gewinn mit dem drittbesten Turnierergebnis (2167 Kegel). Geregelt ist auch die Rangordnung im Hause Annasensl. "In den nächsten zwei Wochen herrscht Ruhe", prophezeite scherzhaft Dieter Annasensl. Im Familienduell der beiden Lonseer Kegler zeigte Vater Dieter (2021 Kegel) seinem Sohn Denis (1949) klar die Grenzen auf.

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