Auch James Bond konnte Murray nicht retten

Djokovic eilt bei den US Open von Sieg zu Sieg und steht zum siebten Mal in Folge im Halbfinale. Bei den Damen erreichte Asarenka das Endspiel.

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Andy Murray regt sich über sich selbst auf. Foto: dpa

Auch James Bond hat Titelverteidiger Andy Murray bei den US Open nicht vor einem überraschenden Tiefschlag bewahrt: 007-Schauspieler Sean Connery musste auf der Tribüne mit ansehen, wie sein schottischer Landsmann Murray durch ein 4:6, 3:6, 2:6 gegen Stanislas Wawrinka (Schweiz/Nr. 8) bereits im Viertelfinale ausschied. Für Wimbledonsieger Murray, der von den vergangenen vier Major-Veranstaltungen zwei gewonnen hatte, war es das frühste Ausscheiden bei einem Grand-Slam-Turnier seit den French Open im Frühjahr 2012. Der 26-Jährige hatte vor einem Jahr in Flushing Meadows seinen Endspielfluch besiegt und im fünften Anlauf endlich den ersten Grand-Slam-Titel geholt. Es war damals der erste Major-Triumph eines Briten seit 1936. Wawrinka indes steht bei einem der großen vier Turniere erstmals im Halbfinale. Der 28-Jährige aus Lausanne trifft heute auf den topgesetzten Novak Djokovic (Serbien), der gestern bei der "Night Session" den Russen Michail Juschni (Nr. 21) in 2:34 Stunden mit 6:3, 6:2, 3:6, 6:0 aus dem Turnier warf.

Nadal scheint indes auf dem Weg zum zweiten US-Open-Titel nicht zu stoppen und verblüfft auf der Jagd nach dem Tennis-Thron selbst die Experten. "Das war mein bestes Match im bisherigen Turnier. Es ist ein tolles Gefühl, jeden Tag ein bisschen besser zu spielen. Das gibt mir positive Energie", sagte Nadal nach dem beeindruckenden 6:0, 6:2, 6:2 gegen seinen Landsmann Tommy Robredo. Sein nächster Gegner Richard Gasquet steht nach einem 6:3, 6:1, 4:6, 2:6, 6:3 gegen David Ferrer erstmals im Semifinale.

Bei den Frauen zog derweil Wiktoria Asarenka zum zweiten Mal in Folge ins Endspiel ein. Die Weltranglistenzweite aus Weißrussland besiegte in einem von insgesamt 13 Breaks geprägten Halbfinale die ungesetzte Flavia Pennetta (Italien) mit 6:4, 6:2.

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