Auch Hockey stand kurz vor dem Olympia-Aus

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Auch die deutsche Traditions-Sportart Hockey stand am Dienstag in Lausanne vor dem Aus für Olympia 2020. Erst in der letzten Runde rettete sich die Teamsportart bei der Abstimmung in der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Während IOC-Präsident Jacques Rogge kein Votum abgab, waren in der letzten Runde von 14 Exekutiv-Mitgliedern jeweils drei für den Ausschluss von Hockey und Modernem Fünfkampf. Acht stimmten gegen Ringen, das damit aus dem Kreis der 26 Olympia-Kernsportarten für 2020 gestrichen wurde.

Vorerst zumindest, denn bei der nächsten Exekutivsitzung Ende Mai in St. Petersburg erhält Ringen die Chance, zusammen mit Karate, Squash, Baseball/Softball, Klettern, Rollersport, Wakeboard und Wushu erneut zu kandidieren. Würde die Session mit ihren rund 110 Mitgliedern sich am Ende für einen Verbleib des Ringens entscheiden, würde sie sich erstmals über ein Votum der Exekutive hinwegsetzen.

Kritik rief in Lausanne hervor, dass Juan Antonio Samaranch junior, Sohn des früheren IOC-Präsidenten, als Vizepräsident des Weltverbandes für Modernen Fünfkampf (UIPM), als Exekutiv-Mitglied abstimmen durfte. Er ist im 15-köpfigen Gremium der Einzige, der zur Führung eines betroffenen Fachverbandes gehört.

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