Ariane Friedrich setzt auf kleine Schritte

13 Monate nach ihrem Achillessehnenriss hat Hochspringerin Ariane Friedrich ihr Comeback gefeiert. Der Weg zu Olympia ist aber noch weit.

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Über ein Jahr nach ihrem Achillessehnenriss und sieben Monate vor den Olympischen Spielen hat Hochsprung-Diva Ariane Friedrich beim Hallen-Meeting in Hustopece (Tschechien) ihr Comeback gefeiert. Doch während Friedrich mit pinken Haaren und Kniestrümpfen gewohnt ungewöhnlich auftrat, war das Resultat ungewohnt durchschnittlich: Mit übersprungenen 1,84 m blieb die 28-Jährige eine kleine Hochspringer-Welt unter ihrer Bestleistung (2,06).

Allerdings überwog Zuversicht die leise Enttäuschung. "Mit der Höhe ist Ariane nicht zufrieden. Es gibt aber andere Springerinnen, die nach 15 Monaten Wettkampfpause gar nicht mehr springen können. Hier ging es nur darum, das Gefühl für den Sprung wiederzufinden", sagte ihr Trainer Günter Eisinger. "Ihre Form ist bombastisch, jetzt braucht Ariane Wettkämpfe."

Die Belastung steigern Eisinger und sein Schützling in kleinen Schritten: Am 4. Februar startet Friedrich im thüringischen Arnstadt. Danach warten zwei Wettkämpfe in Karlsruhe.

Richtig rund lief es am Wochenende bei Verena Sailer und Kristina Gadschiew: Die Sindelfingerin Sailer knackte bei den süddeutschen Hallenmeisterschaften über 60 Meter die Norm für die Hallen-WM in Istanbul. "Das hätte ich heute selbst nicht erwartet", sagte die Sprinterin. Dasselbe gelang Gadschiew im Stabhochsprung. Für Ariane Friedrich ist die Weltmeisterschaft dagegen kein Thema.

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