Ariane Friedrich nach zweitem Start frustriert

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Unterschiedlicher könnte die Olympiasaison kaum beginnen: Während Ariane Friedrich (Frankfurt) nach zwei Hochsprung-Wettkämpfen etwas die Geduld verliert, schleudert Vize-Weltmeisterin Nadine Müller (Halle/Saale) den Diskus sechs Monate vor den Sommerspielen in London gewaltig weit. Friedrich scheiterte beim Meeting in Arnstadt/Thüringen auch an ihrer eigenen Erwartungshaltung. Mit nur 1,85 m wurde die WM-Dritte von 2009 bei ihrem zweiten Wettkampf nach 15-monatiger Pause wegen des Achillessehnenrisses Letzte. Weltmeisterin Anna Tschitscherowa (Russland) setzte mit der Jahresweltbestleistung von 2,06 m dagegen ein echtes Ausrufezeichen. Ariane Friedrich war maßlos enttäuscht. Trainer Günter Eisinger versuchte die Dinge einzuordnen: "Ich sehe das alles ein bisschen anders als Ariane. Sie ist auf dem richtigen Weg, braucht nur das Gefühl. Körperlich hat sie kein Problem mehr."

Nadine Müller hofft, dass ihre Frühform bis Olympia anhält. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr warf die 26-Jährige über 66 m - und schockte die Konkurrenz. Das Werfer-Meeting in Kienbaum gewann sie mit 66,07 m.

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