Absturz der deutschen Adler in Klingenthal

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So hatten sich die deutschen Skispringer die WM-Generalprobe auf einer Großschanze nicht vorgestellt. Anstatt sich mit Top-Ergebnissen das nötige Selbstvertrauen für die Titelkämpfe ab 20. Februar in Val di Fiemme zu holen, stürzten die DSV-Adler auf der zweiten Station der Team-Tour in Klingenthal ab. Michael Neumayer war als 12. bester Deutscher. Ihm fehlten fast 18 Punkte auf Sieger Jaka Hvala aus Slowenien, der nach Flügen auf 142,5 und 133 m erstmals ein Weltcup-Springen gewann. Hvala setzte sich vor dem Japaner Taku Takeuchi und dem Österreicher Gregor Schlierenzauer durch.

"Das war heute nicht unser Tag", sagte Severin Freund, der nach Platz elf im ersten Durchgang auf Rang 17 zurückfiel. Damit passte er sich dem insgesamt völlig instabilen Auftritt seiner Teamkollegen an. Vor allem der Sieger der Qualifikation, Richard Freitag, enttäuschte und erlebte als 31. des ersten Durchgangs das Finale nur als Zuschauer. Einer wird sowohl das Skifliegen am Wochenende in Oberstdorf als auch die WM aus der Ferne verfolgen: Martin Schmitt. Der Altmeister kam nach einem völlig verkorksten Versuch nur auf Rang 49. "Man braucht nicht darüber diskutieren: Ich habe nicht die Leistung gebracht, die anderen waren besser. Deshalb werde ich den Jungs aus der Ferne die Daumen drücken", erklärte er.

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