"Wir wollen um drei Medaillen mitfahren"

Zum Jahresabschluss wurde Maria Höfl-Riesch Slalom-Vierte in Semmering, Abfahrer Stephan Keppler (Ebingen) schaffte mit Rang elf die halbe WM-Norm.

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Alpin-Direktor Wolfgang Maier: Optimistisch ins WM-Jahr. Foto: Getty

Die Ski-Rennen sind gefahren im Jahr 2012- wie fällt die Bilanz für den Alpin-Direktor Wolfgang Maier aus?

WOLFGANG MAIER: Die alpine Bilanz fällt auf jeden Fall positiv aus. Die kann auch gar nicht anders ausfallen, weil wir mit den Herren in diesem Jahr so überraschend stark gewesen sind wie es keiner erwartet hatte. Auch die Frauen bringen immer wieder Topleistungen.

2013 steht mit der WM in Schladming ein Großereignis an. Mit welcher Erwartungshaltung geht man da heran?

MAIER: Wir gehen schon weit entspannter an diese WM ran, als wir das bei der Heim-WM gemacht haben. Erst mal ist der Erwartungsdruck an uns bei weitem nicht mehr so hoch, zweitens ist es für uns viel einfacher, im Ausland eine WM zu fahren und drittens gehen wir mit sehr guten Vorresultaten bei Damen und Herren in die WM rein. Unser Ziel ist, wir wollen um drei Medaillen mitfahren.

Es gibt auch Verletzte, teilweise noch aus dem Vorjahr - mit wem darf man denn 2013 wieder rechnen?

MAIER: Die größte Chance hat derzeit Tobias Stechert. Wir hoffen, dass wir ihn für Schladming soweit vorbereiten können, dass er dort starten kann.

Und Susanne Riesch etwa?

MAIER: Auf eine Rückkehr in den Weltcup diese Saison und die Teilnahme an der WM besteht derzeit keine Chance. Susanne Riesch wird definitiv in dieser Saison keine Weltcup-Rennen fahren. Auch Kathrin Hölzl ist kein Thema mehr für die WM. Beide fahren nicht Ski, es gibt deswegen keine Möglichkeit, sie an den Start zu bringen.

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