"Noch nicht da, wo wir hinwollen"

Mit einem mühsamen 2:0-Pflichtsieg gegen Südafrika haben die deutschen Hockey-Damen die Chance auf den Halbfinal-Einzug gewahrt. Allerdings ist dafür eine deutliche Leistungssteigerung nötig.

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Fanny Rinne erzielte gegen Südafrika das wichtige 2:0. Foto: Public

Die deutschen Hockey-Damen dürfen dank ihrer Torhüterin Yvonne Frank zwar weiter von einer olympischen Medaille träumen, für den Sprung ins Halbfinale ist aber noch eine deutliche Steigerung nötig. Am dritten Spieltag besiegte das Team von Bundestrainer Michael Behrmann das weiterhin punktlose Schlusslicht Südafrika 2:0 (1:0), ließ aber beim zweiten Sieg im dritten Turnierspiel erneut Spielfreude und Leichtigkeit vermissen. In den letzten beiden Gruppenspielen gegen Weltmeister Argentinien und Neuseeland wird eine solche Leistung aller Voraussicht nach nicht reichen.

Die Tore für die deutsche Mannschaft erzielten Marie Mävers in der 25. und Kapitän Fanny Rinne mit einer verwandelten Strafecke in der 43. Minute. Dass diese beiden Treffer letztlich spielentscheidend waren, hatte das Team Torfrau Frank zu verdanken, die mehrfach mit guten Paraden durchaus mögliche Gegentreffer verhinderte. Sie hatte allerdings deutlich mehr Arbeit als erwartet, da ihre Vorderleute den Südafrikanerinnen oft viel zu viel Platz ließen.

"Wir sind sicherlich noch nicht da, wo wir hinwollen. Aber es ist erst mal wichtig, dass wir gewonnen und auch zu null gespielt haben", sagte Yvonne Frank, während Behrmann von einem "wichtigen Sieg" sprach: "Nach der Niederlage gegen Australien hatten wir ein bisschen Druck, im Turnier zu bleiben. Die Mannschaft hat einiges von dem umgesetzt, was wir kritisch angemerkt haben."

Unmittelbar nach Spielende hatte der Bundestrainer sein Team noch auf dem Platz zusammengerufen. Das Ende seiner Ansprache war bis auf die Tribüne zu hören: "Wir lassen uns jetzt nicht mehr aufhalten!" Am Samstag (22.15 Uhr) müssen die deutschen Damen gegen Argentinien antreten. Die deutsche Mannschaft trifft zum Abschluss der Vorrunde am Montag (9.30 Uhr) auf Neuseeland.

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