"Kühlschrank" für Angerer doch eine Reise wert

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Skilangläufer Tobias Angerer hat sich für die lange Zeit umstrittene Fahrt ins eiskalte Russland mit seinen ersten Podestplätzen seit mehr als zwei Jahren bedankt: Am Ende war der "Kühlschrank" Rybinsk doch noch eine Reise wert. "Ich habe schon gewusst, warum ich unbedingt hierher wollte. Mir liegen die Strecken einfach", sagte der 34-Jährige, der bei Temperaturen von bis zu 19,3 Grad unter Null zweimal auf den dritten Rang lief.

Das stark vermummt angetretene DSV-Team hatte sich trotz Bedenken von Bundestrainer Jochen Behle für die Reise nach Rybinsk entschieden. Zunächst hatte Behle sogar einen Startverzicht erklärt, sich dann aber von seinen Athleten überzeugen lassen. "Ich bin richtig glücklich. Rybinsk wird für mich zu einem ganz besonderen Ort", sagte Angerer nach den kräftezehrenden Rennen über 15 und 30 km. Als Belohnung für seine dritten Plätze kassierte er je 5000 Schweizer Franken (ca. 4100 Euro) und kletterte im Gesamt-Weltcup auf Rang elf.

Bei den Frauen nahm die Polin Justyna Kowalczyk ihrer Dauerrivalin Marit Björgen nach nur einem Tag das Gelbe Trikot der Weltcup-Spitzenreiterin wieder ab. Beste Deutsche war Nicole Fessel (13.).

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