124 Medaillengewinner von Rio feiern und kassieren

124 Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele von Rio haben in Berlin ihre Prämien und Leistungen gefeiert.

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In Berlin steigt die Olympia-Medaillenparty. Foto: Rainer Jensen

124 Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Spiele von Rio haben in Berlin ihre Prämien und Leistungen gefeiert.

Bei einer Party im TIPI-Zelt am Kanzleramt erhielten die Sportler Schecks in Höhe von 20 000 Euro für Gold, 15 000 Euro für Silber und 10 000 Euro für Bronze. Allerdings werden die Prämien gestaffelt und nicht auf einmal ausgezahlt. Sportler ohne Handicap und Paralympics-Teilnehmer erhalten die gleichen Summen. „Ich bin sehr dankbar, dass die Prämien angepasst worden sind. Das zeigt die Wertschätzung des paralympischen Sports“, sagte Weitsprung-Paralympicssieger Markus Rehm.

„Plätze unter den Top Ten sind Spitzenleistungen, aber Spitzensport wird eben mit Medaillen gewogen. Medaillen sind Rechtfertigung für Verwendung von Steuergeldern“, erklärte der der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann. Zur derzeitigen Diskussion um die künftige finanzielle Förderung des Spitzensports sagte er: „Wir werden für den Erhalt einer breiten Sportkultur arbeiten.“

Nachdenkliche Worte über die Zukunft Olympias fand der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Sporthilfe, Werner E. Klatten. „Es müssen wieder Spiele der Sportler sein“, sagte er. Man müsse die Anforderungen an Olympia-Gastgeber „deutlich reduzieren“, sonst reduzierten sich die Ausrichter auf wenige Länder.

Hintergründe zum Silbernen Lorbeerblatt

DOSB-Info zur Medaillenparty

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