McLaren-Chef Brown: Ohne siegfähiges Auto ist Alonso weg

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Als einziger der 20 Fahrer erreichte Fernando Alonso in keinem der bisherigen vier Rennen das Ziel. Foto: Joma/gtres

McLaren-Chef Zak Brown rechnet mit dem Abschied seines Stars Fernando Alonso, sollte der Formel-1-Rennstall dem Spanier nicht bald einen siegfähigen Wagen geben.

„Wenn wir ihm ein konkurrenzfähiges Auto bauen, wird er bleiben. Wenn wir das nicht können, wird er gehen“, sagte Brown der BBC am Rande des Grand Prix in Barcelona.

Was er am 35 Jahre alten Fahrer hat, zeigte sich am Samstag in der Qualifikation für das Rennen am Sonntag. Mit seinem unterlegenen McLaren-Honda fuhr der zweimalige Weltmeister nach einer brillanten Leistung auf Platz sieben. Zuletzt stand Alonso im Juli 2016 in Ungarn soweit vorn in der Startaufstellung.

Schwachpunkt bei McLaren ist der Honda-Motor. Zum Auftakt seines Heimrennens am Freitag musste Alonso im ersten Training nach wenigen Metern wegen eines Motorschadens seinen Wagen abstellen. Ein weiterer Rückschlag in einer pannenreichen Saison. Als einziger der 20 Fahrer erreichte er in keinem der bisherigen vier Rennen das Ziel. 

„Es ist nicht meine Karriere, meine Fähigkeit, mein Image“, sagte Alonso nach dem jüngsten Vorfall Richtung Honda-Verantwortliche. „Es ist ihre Karriere, ihre Fähigkeit, Geld und Image.“

Alonsos Vertrag läuft bei McLaren am Ende der Saison aus. Er hat angekündigt, nach dem Sommer über seine Zukunft zu entscheiden. Er wolle in der Formel 1 bleiben, betonte er. Wenn er die Möglichkeit sehe zu gewinnen, „wäre ich mehr als froh, im Team zu bleiben“. Die Wahrscheinlichkeit, dass er bei einem Abschied von McLaren zu einem der drei Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull wechseln könnte, ist allerdings gering.

Ablenkung vom grauen Formel-1-Alltag findet Alonso in den nächsten Wochen bei den Indy500. Sein Team ermöglicht ihm einen Start bei dem legendären Rennen am 28. Mai. Unmittelbar nach dem Grand Prix in Spanien fliegen Alonso und sein Chef Brown nach Indianapolis. 

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