Ecclestone zu neuer Rolle: „Kann überhaupt nichts machen“

|
Bernie Ecclestone will nicht nur rumsitzen und nichts tun. Foto: David Davies

Bernie Ecclestone fühlt sich von den neuen Besitzern der Formel 1 kaltgestellt. „Ich kann überhaupt nichts machen. Sogar dem Personal wurde gesagt, sie sollen nicht mit mir reden. Sie wollen die Bernie-Ära loswerden“, sagte der 86-Jährige der „Mail on Sunday“.

Ecclestone hatte zu Jahresbeginn seinen Posten als Geschäftsführer der Rennserie an den US-Medienmanager Chase Carey abgeben müssen. Offiziell hatten die neuen Besitzer von Liberty Media den Briten zum Ehrenpräsidenten der Formel 1 ernannt. „Das Letzte, was ich bin, ist ein Botschafter. Ich wäre wirklich ein ziemlich schlechter“, sagte Ecclestone.

Dennoch hat der frühere Formel-1-Boss keine Langeweile. „Ich bin jetzt beschäftigter als zu der Zeit, als ich noch gearbeitet habe“, sagte Ecclestone. Viele Leute würden sich bei ihm in der Annahme melden, dass er nun für sie Zeit habe. So habe ihn jüngst auch Ferrari-Pilot Sebastian Vettel angerufen, weil er am Rande des Saisonauftakts in Australien am Wochenende mit ihm Backgammon spielen wollte. Ecclestone vertröstete Vettel auf das Rennen in Bahrain.

Er warte nun darauf, von Liberty Media Aufgaben zugeteilt zu bekommen. „Ich will hier nicht bleiben und nichts Positives für die Firma tun“, sagte Ecclestone. „Aber es ist ja noch früh. Es ist wie eine Ehe. Wenn man heiratet, hat man Hoffnungen“, sagte Ecclestone.

Ecclestone-Interview

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Zwölf Namen für die neuen Ulmer Straßenbahnwagen

Die neuen Straßenbahnwagen der Linie 2 werden nach Männern und Frauen benannt, die mit Ulm in Verbindung stehen. So war es auch schon beim Combino. weiter lesen