Prokop übernimmt sofort als Bundestrainer das DHB-Team

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Christian Prokop übernimmt sofort die Handball-Nationalmannschaft. Foto: Hendrik Schmidt

Christian Prokop gibt sein Debüt als Handball-Bundestrainer sieben Wochen früher als vorgesehen und setzt gleich ein Zeichen. Der neue Auswahlcoach suchte in einer ersten Amtshandlung den Schulterschluss mit den Bundesligavereinen und führte Gespräche mit Trainern und Managern.

Als erstes Ergebnis baute er den Kader für die bevorstehenden Länderspiele gegen Schweden am 18. März in Göteborg und tags darauf in Hamburg um. Weil Meister Rhein-Neckar Löwen und Rekordchampion THW Kiel stark belastet sind in der Champions League, befreite er deren Nationalspieler von den Einsätzen gegen Schweden.

„Damit kommen wir dem Wunsch der Champions-League-Vereine nach. Für uns ist das auch eine Chance, das große Potenzial des Nationalmannschaftskaders auszuschöpfen“, sagte Prokop. Von der SG Flensburg-Handewitt, die ebenfalls in der Champions League vertreten ist, war kein deutscher Spieler berufen worden.

Schonen können sich Torhüter Andreas Wolff, Rune Dahmke und Patrick Wiencek vom THW Kiel sowie Patrick Groetzki und Hendrik Pekeler von den Löwen. Als Ersatz wurden nachnominiert Linksaußen Michael Allendorf (Melsungen), Mittelmann Niclas Pieczkowski (Leipzig), Rechtsaußen Florian Billek (Coburg), Kreisläufer Manuel Späth (Göppingen) und Torwart Carsten Lichtlein (Gummersbach). Die sechs schwedischen Nationalspieler in den Reihen der Kieler, Flensburger und Rhein-Neckar Löwen erhalten nach gegenwärtigem Stand aber keine Verschnaufpause.

Der Coach des Bundesligisten SC DHfK Leipzig wird sich bereits vom 15. März an um die Geschicke der Männer-Nationalmannschaft kümmern Ursprünglich war sein Einstieg erst für das EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien am 3. Mai vorgesehen. Dass Prokop früher als Bundestrainer tätig werden kann, hat er seinem Verein zu verdanken. Der SC DHfK Leipzig erteilte seinem Coach die Erlaubnis, sicherlich auch, weil die Sachsen eine exzellente Saison spielen und derzeit Tabellensechster sind.

„Ich bin dem SC DHfK Leipzig sehr dankbar und froh, den Weg mit der Nationalmannschaft bereits in Hamburg beginnen zu können. Lehrgang und Länderspiele werden uns helfen, eine gute Basis für die weiteren Aufgaben zu schaffen. Vor dem EM-Qualifikationsspiel in Slowenien wäre uns sonst nur ein einziger Tag zur Vorbereitung geblieben“, sagte Prokop. Der Coach bleibt bis Saisonende in Personalunion Trainer in Leipzig und beim DHB.

DHfK-Mitteilung

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