Flensburgs Handballer gewinnen 37:30 in Plock

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Bogdan Radivojevic traf gegen Plock acht Mal. Foto: Yoan Valat/Archiv

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt hat in der Champions League das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Vier Tage nach dem Liga-Sieg über den THW Kiel gewannen die Norddeutschen ihr Auswärtsspiel beim polnischen Vertreter Wisla Plock mit 37:30 (18:16).

Bester Werfer der Flensburger, die mit 11:7 Zählern den punktgleichen THW vom dritten Platz in der Vorrundengruppe A verdrängten, war der neunfache Torschütze Bogdan Radivojevic. Für Plock erzielte Sime Ivic sechs Treffer.

SG-Coach Ljubomir Vranjes hatte seine Mannschaft auf mehreren Positionen verändert. So stand Kevin Möller im Tor, auf Rechtsaußen wirbelte Radivojevic und im linken Rückraum sorgte Petar Djordjic für Furore, der fünf der ersten zehn Flensburger Treffer erzielte. Beim 10:5 (13.) und 13:8 (21.) lag die SG schon mit fünf Toren in Führung. Plock stellte dann aber auf eine aggressivere Abwehrvariante um und hatte beim 13:14 (25.) wieder den Anschluss geschafft.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Norddeutschen wieder davon. Dass die Polen jetzt deutlich auf Distanz gehalten wurden, lag vor allem an den Paraden des dänischen Schlussmanns Möller. Der erst 17 Jahre alte Jannek Klein erzielte bei seinem Champions-League-Debüt für die SG einen Treffer.

Gruppenphase Champions League

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