TSG Söflingen im freien Fall

Mit einer dürftigen Leistung und einer 31:33-Niederlage im Gepäck sind die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen aus Sandweier zurückgekehrt.

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Den Viertliga-Handballern der TSG Söflingen scheint zum Saisonende völlig die Luft auszugehen. Die 31:33-Niederlage beim TV Sandweier war nun schon die vierte Pleite in Folge und die Donaustädter werden in der Tabelle der Baden-Württemberg-Oberliga weiter durchgereicht. Als aktuell Zehnter reicht es nun nicht einmal mehr fürs gute Mittelmaß, das TSG-Handballmanager Uli Gebhard noch vor wenigen Monaten als mögliches Horrorszenario für die schwächelnden Zuschauerzahlen an die Wand malte. "Dass die Saison in den freien Fall geraten würde, hätte ich in den schlimmsten Träumen nicht befürchtet", gestand Gebhard.

Zumindest für ein wenig Spannung ist jetzt wieder gesorgt, denn durch den Sieg des TSV Wolfschlugen gegen Schlusslicht Schmiden ist der Klassenerhalt für die TSG immer noch nicht perfekt. Allerdings zweifelt in Söflingen eigentlich niemand daran, dass das Team von TSG-Coach Gabor Czako den einen fehlenden Punkt in den letzten drei Spielen gegen Neuhausen (2.), Kenzingen (15.) und Plochingen (6.) noch irgendwie holt.

Dafür muss sich aber vor allem der Söflinger Rückraum wieder steigern. Nur sieben der 31 Treffer gingen aufs Konto dieser Abteilung. Bis zur 27. Minute (12:11) lagen die Söflinger dennoch vorne, zweimal sogar mit drei Treffern. Beim 13:12 allerdings ging Sandweier auch aufgrund vieler einfacher Treffer nach Söflinger Abprallern erstmals in Führung und baute diese bis zum Pausenpfiff auf 15:13 aus.

In der zweiten Hälfte hatte die TSG beim 20:20 (38.) letztmals ausgeglichen. Dann ging alles sehr schnell: Vor den Augen der 20 mitgereisten Söflinger Fans, darunter 15 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan, zog Sandweier innerhalb von nur vier Minuten auf 26:20 davon. Der komfortable Vorsprung der Hausherren hielt bis zum 30:25 (50.). Dann bäumte sich die TSG-Sieben zwar nochmal zu einer Aufholjagd auf, die aber zu spät kam.

Der einzige Spieler, der sein normales Leistungsniveau abrufen konnte, war laut Gebhard Andreas Schaaf mit zehn Treffern. Allerdings monierte der Handballmanager, dass auch von den Spielern und Verantwortlichen auf der Bank mit verschränkten Armen und hängenden Köpfen nur wenig Motivierendes zu sehen war.

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