TSG Handballer bestätigen Auswärtstrend

Zu Hause hui, auswärts pfui. Söflingen zeigte in Heidelsheim eine schwache Leistung und konnte nur in der ersten Halbzeit halbwegs mithalten.

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Die Viertliga-Handballer der TSG Söflingen bleiben ihrer Linie auch am 24. Spieltag treu. Zu Hause liefert das Team von TSG-Trainer Gabor Czako regelmäßig Glanzleistungen ab, auswärts läuft dagegen gar nichts zusammen. Bestes Beispiel war die 23:26-Niederlage beim neuen Tabellenneunten SG Heidelsheim/Helmsheim. Liegen gelassene Punkte wie die vom Sonntag führen dazu, dass die Söflinger weiter auf der Stelle treten und über ihren - durchaus respektablen - fünften Platz in dieser Saison wohl nicht mehr hinauskommen.

Denn am Samstag wartet Tabellenführer HG Oftersheim/Schwetzingen auf die Söflinger, und dort wird das Team um Spielgestalter Simon Dürner mit ihrer Auswärtsschwäche keinen Stich machen. "Wenn wir von unseren bisherigen Auswärtsspielen ausgehen, muss man sich als Fan überlegen, ob man sich das Bußgeld für Oftersheim nicht lieber spart", kann TSG-Handballchef Uli Gebhard jeden Söflinger Anhänger verstehen, der sich das Drama in der Fremde nicht mehr antun möchte. "Das Beste an dieser Auswärtsfahrt war der Käsekuchen, den es im Bus gab", meinte Gebhard nur.

Es scheint stets eine komplett andere Mannschaft zu sein, die da auf fremdem Parkett aufläuft als noch in der Vorwoche zu Hause. Gestern machte die Czako-Sieben nie wirklich den Eindruck, als könnte sie das Spiel bei den Gästen, die sie in eigener Halle noch mit 34:28 weggefegt hatte, für sich entscheiden. Zwar lag sie in der ersten Hälfte immer wieder einmal mit einem oder zwei Treffern vorne, doch ab der 25. Minute geriet die Tormaschine wie so oft ins Stocken. Heidelsheim erarbeitete sich beim 14:12 zur Pause eine gute Ausgangslage für die zweite Halbzeit und baute die Führung gleich zu Beginn der zweiten Hälfte auf 18:14 aus (37.). Sicherlich, die Verletzungen von Kevin Kraft (Platzwunde) und Jannik Gängler (Kinn) unterbrachen den Spielrhythmus der Söflinger und auch das Fehlen von Felix Kohnle (Grippe) machte sich bemerkbar. Jedoch war es keine Ausrede dafür, dass vieles "einfach planlos und hilflos aussah", so Gebhard hinterher.

Und so müssen die Söflinger Samstag auf ein Wunder hoffen, wenn sie ihren fünften Platz vor dem bedrohlich nahe gerücktem Mittelfeld der Tabelle behalten möchten.

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