Blaustein dritte Kraft
Auf den Plätzen acht und neun beendeten der TSV Blaustein und der SC Vöhringen die Saison in der Handball-Württembergliga.
Autor: TOM |Vor dem Start in die Handball-Runde war man gespannt, wie das Duell zwischen Aufsteiger Blaustein und dem Nachbarn aus Vöhringen ausgehen würde. Der TSV leistete sich zum Saison-Ausklang in der Württembergliga zwar eine 26:33-Niederlage bei der HSG Schönbuch, während der SC zu Hause Wernau mit 31:25 besiegte. Aber unterm Strich eroberte sich der Liga-Neuling die Position als "Nummer 3 im Bezirk".
In Schönbuch war bis zum Seitenwechsel eigentlich alles soweit in Ordnung. Doch der 15:12-Vorsprung schmolz dahin wie ein Vanille-Eis in der Vorsommer-Wärme. Ohne Spielmacher Ingo Behr und dem rot-gesperrten Steffen Spiß fehlten Blaustein nach und nach Ideen, Kräfte und Variationsmöglichkeiten. So nahm der Gastgeber alsbald das Heft in die Hand, spätestens nach dem 21:22-Anschluss der Schönbucher ging auf Blausteiner Seite nicht mehr allzuviel zusammen.
Der Liga-Neuling musste eine Niederlage hinnehmen, die am Ende kaum einem mehr richtig weh tat. Mit der ersten Saison in der Württembergliga kann der TSV zufrieden sein, Spielraum nach oben gibts in der nächsten Runde allemal.
Bezirksnachbar Vöhringen gelang nach zuletzt eher enttäuschenden Resultaten ein versöhnlicher Saisonausklang. Der HC Wernau wurde mit 31:25 bezwungen, damit war der zweite Heimspiel-Erfolg in der Rückrunde unter Dach und Fach. "Unsere Heim-Bilanz war ein Fiasko, einfach katastrophal", meinte Manager Roland Bader, der ergänzte: "Einige Auswärtssiege haben die Saison gerettet."
Gegen Wernau gefiel vor allem Manuel Scholz, der im Angriff ein richtig gutes Spiel zeigte und auf insgesamt sieben Treffer kam. Zwar sah sich der SC in der 12. Minute mit 5:6 in Rückstand, aber bis zur 20. Minute ging der Gastgeber mit 10:7 in Führung. Nach der Halbzeit (13:12) drehte Vöhringen auf und steuerte über 17:13 (35.) und dem vorentscheidenden 26:20 (50.) dem sicheren 31:25-Erfolg entgegen.
Beim letzten Auftritt im Sportpark wurde dieses Mal zum Saison-Halali kein Spieler verabschiedet. Der Grund: Wie vermeldet bleibt der Kader, der Trainer Lutz Freybott zur Verfügung steht, zusammen, lediglich Torhüter Adrian Pitschen wird aus Studiengründen eine Pause einlegen.





