SC-Handballer: Vöhringen unter Druck

In der Württembergliga wartet auf Vöhringen ein richtungsweisendes Spiel. Bei einer Niederlage in Reichenbach wird es mit dem Klassenerhalt eng. Gerhausen, Langenau und Blaustein wollen Wiedergutmachung.

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Für Thilo Brugger und den SC Vöhringen steht in Reichenbach ein ganz wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt in der Württembergliga an.  Foto: 

In welcher Liga spielt der SC Vöhringen in der kommenden Saison? Eine kleine Vorentscheidung bei der Antwort auf diese Frage kann am Sonntag, 17 Uhr, fallen, wenn die Handballer von Trainer Stefan Schramm beim TV Reichenbach zu Gast sind. Im Fall einer Niederlage hätten die Vöhringer bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz der Württembergliga und müssten sich arg strecken, um künftig nicht in der Landesliga aufzulaufen. Die Gastgeber haben dank einigen Verstärkungen drei der letzten vier Spiele gewonnen und unter anderem am vergangenen Samstag verdient zwei Punkte aus der Langenauer Pfleghofhalle entführt.

Während Reichenbach also auf der Erfolgswelle schwimmt, lief es bei Vöhringen anders als erhofft - wie eigentlich die gesamte Saison schon. Vor allem in den Heimspielen gegen Langenau und Albstadt hatten sich die Rot-Weißen mehr erhofft. Doch nachdem aus beiden Partien nichts Zählbares heraussprang, ist der SC am Sonntag unter Druck. Dass Schramm wegen eines grippalen Infekts unter der Woche nicht alle Spieler zur Verfügung hatte, macht die Aufgabe noch schwieriger, den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren.

Der TV Gerhausen empfängt am Samstag (20 Uhr) den HV RW Laupheim in der Dieter-Baumann-Halle. Die Gäste, die ambitioniert in die Runde gestartet sind, müssen aufpassen, dass sie nicht auf den Relegationsplatz abrutschen. Dabei kann Laupheim auf Tim Rodloff zurückgreifen, der vergangene Woche bei der Niederlage in Winzingen noch verletzungsbedingt gefehlt hat. Zudem könnte Sergiu Zvancius, der ebenfalls ausfiel, sein Comeback geben. Der RW-Torjäger hat nach seinen Achillessehnenproblemen das Training wieder aufgenommen. Gerhausens Trainer Thomas Weberruß stehen alle Spieler zur Verfügung. Gute Voraussetzungen also, um die 26:36-Hinspiel-Pleite vergessen zu machen.

Auf Wiedergutmachung sind auch die Handballer der HSG Langenau/Elchingen und des TSV Blaustein aus. Beide Teams unterlagen vergangene Woche zuhause. Für Langenau ergibt sich am Samstag in der Pfleghofhalle (20 Uhr) die Chancen, sich bereits eine Woche später den eigenen Fans von einer anderen Seite zu zeigen, als beim 26:31 gegen Reichenbach. Zudem hat das Team von Trainer Hartwig Schenk mit der HSG Winzingen/Wißgoldingen eine Rechnung offen. Die Gäste waren in der Hinrunde am sechsten Spieltag das erste Team, dass die Langenauer schlagen konnte. Zuletzt gelangen den Spielern von Trainer Marc Neher drei Siege in Serie, womit sich Winzingen ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft und den Anschluss ans Mittelfeld der Württembergliga geschafft hat. Allerdings hat den Gästen unter der Woche die Grippe zu schaffen gemacht. Unter anderem drohen der Ex-Langenauer und -Söflinger Marius Nagel und Leistungsträger Nico Heilig auszufallen. Bei Langenau ist Trainer-Sohn Henrik Schenk nach seiner Sperre wieder spielberechtigt. Marco Mannes fällt wegen einer Sprunggelenksverletzung allerdings weiterhin aus.

Der TSV Blaustein steht nach der 27:28-Heimniederlage gegen Unterensingen am Samstag (20 Uhr) vor einer Pflichtaufgabe. Beim Schlusslicht SG Ober-/Unterhausen ist ein Ausrutscher verboten, wenn sich das Team von Coach Tim Graf vor dem Spitzenduell am kommenden Samstag zuhause gegen den TSV Zizishausen nicht blamieren will. Angesichts der zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz verkünden die Gastgeber auf ihrer Homepage, dass sie "mittlerweile befreit aufspielen können" und dem Favorit ein Bein stellen wollen.

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