TSG Söflingen empfängt den TV Willstätt

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Auf den Einsatz von Felix Junginger (Mitte) müssen die Langenauer Handballer heute gegen Reichenbach verzichten.  Foto: 

Neues Jahr, neues Glück, neue Spielzeit: Zur ungewohnten 16. Stunde des heutigen Tages empfangen die Viertliga-Handballer der TSG Söflingen den TV Willstätt in der heimischen Kuhberghalle. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 15:15 Zählern startet die Mannschaft von Trainer Gabor Czako in die Rückrunde frischen Mutes. Der Gegner fühlt sich nicht nur wegen seiner 13:17 Punkte in der Außenseiterrolle. Die Söflinger stünden als Siebter auf einem falschen Tabellenplatz, meinte Willstätts Trainer Dragan Markovic, die müssten eigentlich viel weiter vorne stehen. Der Coach muss auf seinen am Daumen verletzten Sohn Dane verzichten, sonst taucht der Gast in voller Mannschaftsstärke auf.

Die Söflinger jedenfalls haben sich einiges vorgenommen, zumal die Hinrunden-Niederlage (24:28) ausradiert werden soll. Ein Heimsieg wäre umso wichtiger, da anschließend nur ein Woche später mit der Auswärtsbegegnung bei der SG Heidelsheim/Helmsheim zwei weitere Zähler machbar sind. Somit wäre ein gutes Polster für den Rest der Saison gelegt.

HSG will Novum

Nur vier Stunden später als Söflingen empfängt am Samstag die HSG Langenau/Elchingen den Tabellenletzten der Württembergliga, den TV Reichenbach. Die Gäste sind vergangenes Wochenende mit einer knappen Heimniederlage gegen Laupheim in die Rückrunde gestartet. Wie in vielen anderen Spielen zuvor konnten die Reichenbacher lange Zeit mithalten und mussten sich erst kurz vor Schluss knapp geschlagen geben.

Auf Seiten der HSG will man nach dem gewonnenen Hinrundenspiel in Reichenbach nun auch endlich den ersten, längst überfälligen Heimsieg in der gesamten laufenden Runde einfahren. Das Motto: Wenn nicht gegen den Tabellenletzten – mit 4:26 Zählern abgeschlagen –, gegen wen denn dann?

Das siegreiche Testspiel gegen Günzburg sowie der Gewinn des Allgäu Cup in Dietmannsried (wir berichteten) haben das Selbstvertrauen der Gastgeber gestärkt. Verzichten müssen die Handballer von der Nau allerdings auf Felix Junginger und Sebastian Schmid. Außerdem ist der Einsatz von Marco Mannes noch unsicher. Spielfrei ist der abstiegsbedrohte TV Gerhausen.

In einem Krimi gelang den BWOL-Handballern des TSV Blaustein, nur sechs Tage nach dem 31:28 (17:9)-Heimerfolg über die HSG Konstanz II, ein 30:29 (17:13)-Sieg in Konstanz. Blaustein erarbeitete sich zur Halbzeit zwar eine 17:13-Führung, doch überhastete Abschlüsse der Gäste brachten den Tabellenvorletzten zurück in die Partie. Meiners glich zwei Minuten vor dem Ende zum 29:29 für die HSG aus, die dann alles auf eine Karte setzte und kurz vor Schluss den Torhüter vom Feld nahm, um in Überzahl den Siegtreffer zu erzielen. Der Angriff wurde jedoch abgeblockt und Philipp Frey traf für die Gäste von der Mittellinie ins leere Tor zum Sieg. Mit 20:12-Punkten hält der Aufsteiger mit Platz fünf Kontakt zur Spitze. Für den TSV Blaustein trafen: S. Spiß 9, Frey 7/4, Rapp 6, Meiners 3, Behr 2, C. Spiß 2, Werner 1.

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