Handball-Duell der Extreme in der Kuhberghalle

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Für die TSG Söflingen kommt es morgen um 17 Uhr zum Duell der Extreme. Das Schlusslicht der Handball-BWOL empfängt in der Kuhberghalle den Tabellenführer aus Neuhausen/Filder. Die Frage nach dem Favoriten stellt sich angesichts dieser Konstellation nicht. Dass die Söflinger nach vier Spieltagen noch ohne Punkt dastehen, überrascht Manager Uli Gebhard nicht. Er bezeichnet den Spielplan, dank dem die Mannschaft von Trainer Gabor Czako schon früh auf die vermeintlichen Aufstiegskandidaten traf, als „größtes anzunehmendes Unheil“.

Als Ausrede für die missliche Lage will Gebhard die ungünstige Spielansetzung aber nicht gelten lassen. „Schlechte Leistungen“ und „individuelle Qualitätsmängel“ haben ebenso dazu beigetragen, dass die Söflinger am Tabellenende zu finden sind. Für die TSG ein „ungewohnter Standort“, wie Gebhard einräumt: „Es ist ein miserables Gefühl, die Rote Laterne zu tragen.“ Für die Neuzugänge Julius Hofmann und Chris Dürner ist es der erste Heimauftritt im TSG-Trikot. Fraglich ist der Einsatz von Rückraumspieler Simon Dürner wegen eines grippalen Infekts.

Für Ligakonkurrent TSV Blaustein steht heute hingegen kein Spiel der Extreme, sondern der Tabellennachbarn an. Der Aufsteiger (7.) gastiert um 19.30 Uhr beim TSV Lauterstein (8.), der in der abgelaufenen Runde erst in der Abstiegsrelegation den Klassenerhalt fix machen konnte. Mit zwei Siegen aus vier Spielen liegt das Team des Ex-Söflingers Stefan Klaus bislang voll im Soll – genauso wie die Blausteiner, die zuletzt zwei Erfolge in Serie feiern konnten. Lauterstein besticht durch seine mannschaftliche Geschlossenheit, kann sich aber auch auf den Rechtsaußen Jochen Nägele verlassen. Der Torschützenkönig der abgelaufenen BWOL-Saison hat bereits 36 Tore erzielt. Heute kommt es somit zum direkten Duell mit Blausteins Neuzugang auf Linksaußen, Philipp Frey, der bislang mit zehn Treffern im Schnitt pro Partie nicht minder torgefährlich ist.

Sorgen bereitet dem Trainer-Duo Tim Graf/Jan Behr weiterhin die Verletztenmisere: Niklas Kiechle, Patrick Rapp, Jakob Werner und Jannik Staiger fahren nur als Zuschauer mit. Deshalb wurde Sebastian Schmid aus der zweiten Mannschaft reaktiviert. swp/ah

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