Frey und Kohnle nicht zu stoppen

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Zwei Heimsiege in Folge hatte Geburtstagskind Uli Gebhard vor dem Spiel gefordert, den ersten durfte der Handballchef der TSG Söflingen in seinem Urlaub aus der Ferne gleich gestern bejubeln. Gegen Schlusslicht SG Heddesheim gelang dem Baden-Württemberg-Oberligisten ein ungefährdeter 31:20-Erfolg vor 350 Zuschauern. Dank einer überragenden Abwehrleistung rund um TSG-Torhüter Manuel Weinbuch hatten sich die Söflinger über 5:1 und 12:3 zur Halbzeit einen komfortablen 15:5-Vorsprung erarbeitet.

Dennoch forderte Söflingens Coach Gabor Czako in der Pause von seinem Team, auch die zweite Halbzeit zu gewinnen. Das gelang mit dem Endstand von 31:20 zwar gerade so, allerdings plätscherte die Partie bei vielen Wechseln auf Söflinger Seite dahin. Unter anderem kam der dritte Söflinger Torhüter, Luca Orsolic zum Einsatz, der den immer noch angeschlagenen Samuel Beha ersetzte. Zum Spieler des Tages wurde Felix Kohnle gekürt, der trotz seines Trainingsrückstands aufgrund von Schichtarbeit sechs Treffer erzielte.

Der Stammkeeper soll jedoch schon bei der nächsten Aufgabe gegen Weinsberg wieder zwischen den Pfosten stehen. Weil die Weinsberger keine Halle zur Verfügung hatten, tauschten die Teams ihr Heimrecht und Söflingen spielt gegen den Tabellenzehnten nun schon am Samstag um 20 Uhr in der Kuhberghalle.

Blausteiner Trio treffsicher

Was für Söflingen Felix Kohnle war, das lieferte Philipp Frey gestern für den TSV Blaustein. Gemeinsam mit seinen Zweitliga-erfahrenen Teamkollegen Jan Marco Behr und Patrick Rapp entschied der Linksaußen mit elf Treffern quasi im Alleingang die Partie beim TSV Deizisau. Damit hielten die Blausteiner nicht nur die gestrigen Gastgeber auf Distanz, sondern bewahrten als Tabellenfünfter mit 12:8 Punkten den hauchdünnen Vorsprung vor den Söflingern (12:10), die von Spiel zu Spiel besser zu werden scheinen.

Damit gehören beide Teams inzwischen zu einer Verfolgergruppe von vier Teams, die die beiden Spitzenmannschaften Salamander Kornwestheim (19:3) und  TSB Schwäbisch Gmünd (15:7) unter Druck setzen. Vor allem die Söflinger haben mit ihrem Heimspiel-Dreier – nach Weinsberg kommt noch die HSG Konstanz II – die große Chance, den Lokalrivalen von der Blau im Jahresendspurt zu überholen. mha

TSG-Tore: Kohnle 6, Kraft 5, Eberhardt 5/1, Schaaf, Darvay je 4, Hofmann 3, Dürner 3/1, Wowra 1.

TSV-Tore: Frey 11/2, Behr 6, Rapp 5, S. Spiß, Meiners je 4, C. Spiß 2.

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