Frauenhandball: Lehr bezwingt Ludwigsfeld ungefährdet mit 30:25

Die Handballerinnen aus Lehr sind ihrer Favoritenrolle im Derby gegen Ludwigsfeld gerecht geworden. Ebenso die SG Burlafingen, die beim Kellerteam HSG Fridingen Schützenhilfe für den SCL leistete.

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Zwar gaben sich die TSG Ludwigsfeld um Katharina Träger (rechts) kämpferisch. Doch der SC Lehr um Sophia Bensch (Mitte) spielte stark auf. Foto: Oliver Schulz

Der Handball-Württembergligist SC Lehr wusste dank Burlafinger Schützenhilfe gegen Fridingen (28:20) schon vor dem Derbysieg gegen die TSF Ludwigsfeld, dass er auch rechnerisch nicht mehr absteigen kann. Entsprechend befreit konnten die Lehrerinnen im letzten Heimspiel antreten. Dasselbe galt für Ludwigsfeld, das schon lange als Absteiger in die Landesliga feststand. Für den SCL ging es vielmehr darum, sich für die 21:22-Hinspielniederlage zu revanchieren.

Entsprechend engagiert ging der SC Lehr in die Partie und führte schnell mit vier Toren. Doch die Ludwigsfelderinnen gaben nie auf und kämpften sich beim 10:11 nochmal bis auf ein Tor heran. Jetzt nutzte Lehr einige Kontermöglichkeiten eiskalt und ging mit einer sicheren 16:11-Führung in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte luden die TSF die Gastgeber immer wieder zu einfachen Gegenstoßtreffern ein, sodass es eine Viertelstunde vor Schluss schon 26:16 stand. Ludwigsfeld kämpfte aufopferungsvoll weiter, stellte die Abwehr um und konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben - mehr aber nicht.

Die SG Burlafingen verschlief beim 28:20-Erfolg gegen den HC die erste Viertelstunde komplett. In der elften Minute, als sich Caroline Brüchner verletzte, stand es aus Burlafinger Sicht 0:3. Nach dieser Unterbrechung ging aber ein Ruck durch das Team. Bis zur 20. Minute gelang ein 7:5-Vorsprung. 15 Sekunden vor der Halbzeit hatte die SG die Möglichkeit zum 11:9, doch ein zu früh abgeschlossener Fehlwurf ließ Fridingen durch einen Konter zum 10:10 ausgleichen.

Wie ausgewechselt kamen die Burlafingerinnen aus der Kabine und zeigten eindrucksvoll, dass sie nicht umsonst auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Mit schön vorgetragenen Kontern zog die SG schnell auf 18:11 davon und erzielte die Vorentscheidung. Dabei machte Torhüterin Michaela Burghardt, die fünf Siebenmeter entschärfte, ein überragendes Spiel.

"Wenn man von den ersten 20 Minuten absieht, hat sich heute trotz der dünneren Spielerdecke gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt", sagte SG-Trainer Alexander Zaiser. "Die Abwehr um Tamara Hinkelmann und die mannschaftliche Geschlossenheit waren wieder einmal der Beweis für mich, dass das Team eine super Arbeit geleistet hat." gu/eb

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