Drei Mannschaften im Pokaleinsatz, ein Problem

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Drei Frauenteams aus dem Bezirk waren in der ersten Runde des HVW-Pokals im Einsatz – und sie alle hatten mit einem dezimierten Kader zu kämpfen. Urlaub, berufliche und private Verpflichtungen oder Verletzungen – die Trainer Stefan Arnold, Felix Hirsmüller und Ralph Pfeiffer musste alle improvisieren.

Betrachtet man das Resultat, dann ist Pfeiffer diese Aufgabe mit der SG Burlafingen/Ulm am besten gelungen. Der Württembergligist steht nach dem 26:25 (17:12) gegen die TG Nürtingen II in der nächsten Runde. Allerdings tat sich die SG gegen die klassentieferen Gastgeber zwischenzeitlich doch etwas schwer, was Pfeiffer allerdings nicht groß verwunderte. So hat der SG-Coach erst seit vergangener Woche einen Großteil seines personell ohnehin nicht üppigen Kaders im Training zusammen. „Wir sind noch in der Findungsphase“, stellt Pfeiffer klar, der den Pokal-Auftritt als Vorbereitung auf den Ligastart am kommenden Sonntag bei der HSG Fridingen sah. Ohne Carina Kilian, die mit einem Kreuzbandriss noch längere Zeit ausfallen wird, erwischten die SG-Damen den besseren Start. Bis zur Halbzeit hatte sich das Team um die elffache Torschützin Martina Folli einen 17:12-Vorsprung erkämpft. Der wurde aber in der zweiten Hälfte binnen neun Minuten weggeschmissen (18:18). Zehn Minuten vor dem Ende führte Nürtingen sogar (23:22), ehe die SG trotz mehrmaliger Unterzahl den Sieg perfekt machte.

Lehr II hält eine Halbzeit gut mit

Der SC Lehr hat sich hingegen beim Landesliga-Absteiger TV Weilstetten mit einer 28:38-Niederlage aus dem Wettbewerb verabschiedet. Auch hier das selbe Spiel: Trainer Stefan Arnold musste aus diversen Gründen auf zahlreiche Spielerinnen verzichten. Unter anderem fehlte ihm mit Anna Schnitzler und Madeleine Kramer sein etatmäßiger Innenblock, was vor allem TV-Kreisläuferin Carina Zanger mit 13 Toren auszunutzen wusste. Bis zum 20:20 nach 35 Minuten hielt Burlafingen noch mit, dann kassierten die Gäste sechs Treffer in Folge. Zwar kämpften sie sich nach dem 20:26 noch einmal auf drei Tore heran, doch zu mehr reichte es nicht. „Am Ende ist uns die Kraft ausgegangen, was aber angesichts des dünnen Kaders nicht überrascht“, so Arnold.

Zumal die Lehrer „Erste“ darauf verzichtete, sich personelle Verstärkung aus der zweiten Mannschaft zu holen. Die war nämlich gestern als Bezirkspokalsieger gegen die SG Hofen/Hüttlingen selber gefordert. Dabei hielt der Landesliga-Aufsteiger von Trainer Felix Hirsmüller gegen die klassenhöheren Gäste eine Halbzeit lang gut mit (9:12), leistetet sich dann aber zu viele Fehler, was letztlich zur klaren 17:26-Niederlage führte.

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