Burlafingen gewinnt 24:18 gegen Lehr

Zwar ging das Württembergliga-Derby zwischen der SG Burlafingen und dem SC Lehr am Ende deutlich mit 24:18 (11:10) an die Gastgeberinnen. Dennoch stand die Partie der Handballfrauen in der Pfuhler Schulturnhalle lange Spitz auf Kopf.

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Deutlich behielt die SG Burlafingen/Ulm (hellgrünes Trikot) im Derby der Württembergliga-Frauen gegen den SC Lehr die Oberhand. Foto: Volkmar Könneke

Zwar ging das Württembergliga-Derby zwischen der SG Burlafingen und dem SC Lehr am Ende deutlich mit 24:18 (11:10) an die Gastgeberinnen. Dennoch stand die Partie der Handballfrauen in der Pfuhler Schulturnhalle lange Spitz auf Kopf.

Das Derby begann ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Beide Mannschaften agierten aus einer sehr offenen Abwehr heraus, so dass sowohl bei den Gastgebern als auch bei den Gästen kein Spielfluss aufkam. So plätscherte die erste Halbzeit vor sich hin. Die ersten 15 Minuten legte Lehr bis zum 4:4 immer ein Tor vor und Burlafingen glich aus. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit ging Burlafingen zum ersten Mal mit 5:4 in Führung und legte nun immer ein Tor vor. So ging es mit 11:10 in die Kabinen.

Vorne hatten sowohl Lehr als auch Burlafingen zu statisch und zu langsam agiert. Dies änderten die Gastgeberinnen um SG-Trainer Alexander Zaiser in den zweiten 30 Minuten. Lehr startete dagegen gleich mit doppelter in den zweiten Abschnitt. Angetrieben von einer überragenden Anja Stegmann machte die Burlafingen Dampf nach vorne und zog über 14:12 auf 21:13 davon. Der SCL wirkte kopflos. Damit war das Spiel entschieden und Burlafingen lud die Gäste aus Lehr nun zu einigen Kontern ein, die diese dankend annahmen.

Letztendlich aber gewann Burlafingen verdient mit 24:18 und festigte in der Tabelle hinter Wernau den zweiten Platz. Der SC Lehr dagegen muss als Vorletzter weiter um den Klassenerhalt bangen.

Die harte, aber faire Partie bildete zugleich die Generalprobe für das Pokalspiel der Burlafingerinnen am kommenden Wochenende. Dort erwarten sie um 19.30 Uhr den Drittligisten Nürtingen. "Wenn wir jedoch den Schwung aus der zweiten Hälfte mitnehmen und uns in der Abwehr nochmals ein bisschen steigern", so SG-Trainer Alexander Zaiser, "dann ist alles möglich."

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