Beide Teams aus Lehr verlieren bei der FSG - Ludwigsfeld chancenlos

Keinen Sieg gab es für die Teams der Region zu feiern. Allerdings trafen sowohl die Handballerinnen des SC Lehr als auch der TSF Ludwigsfeld auf den Tabellenführer ihrer Spielklasse.

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Katrin Kirste konnte die Niederlage Lehrs nicht verhindern.  Foto: 

Eine kleine Kuriosität hatte der Spielplan am Wochenende bei den Frauen zu bieten. Erst standen sich am Samstag in der Landesliga-Partie die Handballerinnen der FSG Donzdorf/Geislingen II und des SC Lehr II gegenüber, bevor direkt im Anschluss die beiden Württembergliga-Teams der Vereine aufeinander trafen. Beide Spiele gingen für Lehr allerdings nicht gut aus. Die "Erste" verlor mit 26:37, die "Zweite" machte es beim 15:27 nicht besser.

Gegen den souveränen Tabellenführer leistete sich das Team von Trainer Philipp Gyaja nach dem 3:3 einige Unkonzentriertheiten, die die Gastgeberinnen sofort bestraften. Über 6:3 und 9:6 erspielte sich die FSG eine 16:11-Pausenführung. In der Halbzeit forderte Gyaja von seinem Team, im Angriff mit mehr Druck zu agieren. Allerdings passierte genau das Gegenteil. Der SC kam zwischenzeitlich fünf Minuten lang zu keinem Erfolgserlebnis, Donzdorf zog bis zur 37. Minute auf 21:13 davon. Drei Minuten später führte der Ligaprimus erstmals mit zehn Toren, ein Vorsprung, den die FSG bis zum Ende verwaltete.

Das Landesliga-Team des SC Lehr war gegen die zweite Mannschaft der FSG Donzdorf/Geislingen von Beginn an auf verlorenem Posten. Das Reserve-Team der FSG hat anders als die Württembergliga-Truppe nichts mit dem Aufstieg zu tun, sondern steckt im Tabellenkeller fest. Umso überraschender ist da der deutliche Sieg. Gegen eine verunsicherte Lehrer Mannschaft, in der momentan keine Spielerin ihr Können abrufen kann, hatten die Gastgeberinnen jedoch kaum Mühe. Der SC tat sich bereits schwer, vernünftig ins Spiel zu kommen. Über 5:2 und 10:4 konnte sich Donzdorf eine sichere 13:7-Führung nach den ersten 30 Minuten erspielen. Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser. Die Abstimmung im Lehrer Spiel war katastrophal, so dass die FSG immer wieder zu einfachen Toren kam. Zuvor hatte sich der SC noch auf 10:14 herangekämpft, um dann völlig den Faden zu verlieren. Abspielfehler und Fehlwürfe reihten sich fortan aneinander und führten letztlich zur deutlichen 15:27-Pleite.

In der Württembergliga steckt die SG Burlafingen/Ulm weiterhin mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 21:28 ging das Duell mit dem Dauerrivalen TG Biberach verloren, womit das Team von Trainer Peter Prinz auf dem vorletzten Platz verharrt. Ausschlaggebend für die Niederlage waren für Prinz die mangelnden Wechselmöglichkeiten seines Teams. Bereits Mitte der ersten Halbzeit führten die Gäste mit sechs Toren. Ein Rückstand, den Burlafingen in der restlichen Spielzeit nicht mehr aufholen konnte. Auch, weil der SG zu viele Fehler unterliefen und unter anderem vier Siebenmeter verworfen wurden.

Erwartungsgemäß gab es für das sieglose Landesliga-Schlusslicht TSF Ludwigsfeld gegen den Tabellenführer HSG Deizisau/Denkendorf II nichts zu holen. Das 26:45 (13:22) war von Beginn an eine deutliche Angelegenheit. Die TSF leisteten sich zu viele Fehler, welche die Gäste konsequent zu einfachen Gegenstoßtoren nutzten. Das mangelhafte Rückzugsverhalten der Ludwigsfelderinnen machte es dem Primus einfach. Zufrieden sein kann der Gastgeber angesichts der 26 Treffer mit der Angriffsleistung.

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