Arnolds erstes Sieger-Selfe als Trainer des SC Lehr

Frauen-Handball: Der SC Lehr ist mit einem souveränem 26:16-Erfolg in die Württembergliga gestartet. Die SG Burlafingen/Ulm hat es beim 29:26 nochmal einmal spannend gemacht.

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Die Handballerinnen des SC Lehr haben in der Württembergliga einen Einstand nach Maß gefeiert und ihrem neuen Trainer Stefan Arnold beim 26:16 (12:6) in Weingarten ein erfolgreiches und Nerven schonendes Ligadebüt beschert. Zwar erzielten die Gastgeber den ersten Treffer der Partie, doch mit vier Toren in Serie setzten sich die Lehrerinnen frühzeitig leicht ab. Dank einer zupackenden Abwehr und einer stark haltenden Selma Selek, die unter anderem drei Siebenmeter entschärfte, hatten die Gäste beim Aufsteiger in der ersten Halbzeit alles im Griff. Nach 25 Minuten führte die Arnold-Truppe mit 10:3. Mit einem komfortablen 12:6 ging es in die Halbzeit.

Nach der Pause leistete sich Lehr eine kleine Schwächephase. Weingarten kam dank der vermeidbaren Fehler den SC-Spielerinnen bis auf 13:16 heran. Arnold reagierte und zückte die Grüne Karte. Die genommene Auszeit zeigte prompt Wirkung. Lehr fand seinen Rhythmus wieder – im Angriff wurde konzentrierter agiert, die Abwehr stabilisierte sich. Die Folge: Ein Fünf-Tore-Lauf ab der 52. Minute, der für das vorentscheidende 23:14 sorgte. Ein Vorsprung, den sich das Team nicht mehr nehmen ließ – und der für Arnold in der Kabine zu einer weiteren Premiere führte: seinem ersten Sieger-Selfie mit Team als SC-Trainer.

Burlafingerinnen zeigen Nerven

Auch die SG Burlafingen/Ulm ist mit einem Auswärtserfolg in die neue Spielzeit gestartet. Beim 29:26 (15:9) bei der HSG Fridingen/Mühlheim machte es das Team von Trainer Ralph Pfeiffer nach einer starken ersten Halbzeit allerdings noch einmal spannend. Neuzugang Martina Covic, die erst Ende der Woche zum Team gestoßen ist, erzielte dabei bei ihrem Debüt vier Tore. Die SG erwischte den besseren Start, führte erst mit 4:0 und baute diesen Vorsprung auf 8:1 nach zwölf Minuten aus. Nach dem 3:11 nahm Fridingens Trainer ein Auszeit, bis zur Halbzeit konnte sein Team aber nicht großartig aufholen (9:15).

Eine Viertelstunde vor dem Ende sah es beim 23:16 nach einem entspannten Sonntagnachmittag für Pfeiffer aus. Doch Fridingen holte auf – und die SG-Spielerinnen zeigten Nerven. Carolin Luxenhofer und Lorena Kilian vergaben beim 26:24 je einen Siebenmeter, die Gastgeber trafen hingegen zum 25:26. In den letzten zwei Minuten der Partie erzielten die SG-Damen dann aber drei Treffer in Serie zum 29:25 und retteten damit den Auftaktsieg über die Zeit.

SC-Tore: Eicker, Tammer je 5, Winkels 4, Pointinger 4/2, Kirste 3, Glasner, Schröder je 2, Kramer 1.
SG-Tore:
Folli 8/3, Hafenrichter 5, Luxenhofer 5/3, Covic, Kilian je 4, Stegmann 3.

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