"Nur der Klassenerhalt ist zu wenig"
Nach dem Weggang von Trainerin Christina Pawlick haben die TSF Ludwigsfeld mit Alexander Zaiser schnell den Nachfolger präsentiert. Die Zeit des Kennenlernens zwischen Team und Coach ist nun vorbei.
Das Schlimmste, nämlich den ersten Block der Saisonvorbereitung, haben die Handballerinnen der TSF Ludwigsfeld bald hinter sich. Bislang lag das Hauptaugenmerk beim Baden-Württembergligisten auf der Kondition und der Kraft. So langsam rücken aber die Kraftzirkel und Laufeinheiten in den Hinter- und spielerischen Elemente in den Vordergrund.
Damit ist dann auch die Zeit des Kennenlernens in Ludwigsfeld vorbei. Nach dem Weggang von Christina Pawlick hat Alexander Zaiser das Traineramt übernommen. Der 42-Jährige ist kein ganz Unbekannter. Bereits 2005 hat er für eine halbe Saison die TSF trainiert, bevor er aus beruflichen Gründen für vier Jahre nach Brasilien ging. Aus dieser Zeit kennt er auch noch Tatjana Schönefeldt, Michaela Unseld und Stefanie Hellebrandt.
Zwar muss sich der Blausteiner erst einmal ein genaues Bild über die Leistungsstärke seines Teams machen, doch bereits jetzt steht für ihn eines fest: "Nur der Klassenerhalt ist zu wenig." Das hat er seinem Team auch so gesagt. Dafür wird seit Mitte Juni viermal in der Woche ordentlich geschwitzt.
Gegenüber seiner Vorgängerin will Zaiser nicht viel ändern. Auch er will über den Gegenstoß und die Zweite Welle zu schnellen Toren kommen. Eine tragende Rolle kommt dabei in der anstehenden Saison wieder Tatjana Schönefeldt zu, die in der abgelaufenen Spielzeit zum zweiten Mal in Folge Torschützenkönigin der Baden-Württembergliga wurde.
Personell gibt es kleine Änderungen. Rückraumspielerin Frederike Thonke muss nach ihrem Kreuzbandriss mit dem Handball aufhören, Torhüterin Nicole Maier will ein Pause einlegen. Dafür kam vom Landesligisten aus Wiblingen Lisa Flor, und im Oktober wird Patrizia Tarelli, die momentan noch in Luxemburg ein Praktikum macht, zum Team stoßen.
Das erste Pflichtspiel wird sie dann allerdings verpassen. Am 5. September geht es im HVW-Pokal zum Landesligisten Zizishausen.
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar
Autor: SEBASTIAN SCHMID | 28.07.2010
| Artikel twittern |
|
|
Marion Geber (linkes Bild) und Torschützenkönigin Tatjana Schönefeldt sind zur Zeit mächtig am Schwitzen. Die Ludwigsfelder Handballerinnen stecken mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Archivfotos
MEISTGELESENE ARTIKEL
Türsteherpoltik in Crailsheim in der Kritik
Daheim Geburtstag zu feiern ist ganz schön, aber zum Schluss mit der ganzen Clique noch in die Diskothek zu gehen, hat auch was. Also machte das kürzlich auch die ältere Tochter des Crailsheimer Bürgermeisters Herbert Holl so.... mehr
Neu-Ulmer Bordell-Chefin wehrt sich gegen Vorwürfe
Neu-Ulm Der in einem Neu-Ulmer Bordell aufgefundene Tote wird nicht obduziert. Die Polizei ist sicher: Der 36-Jährige starb durch einen autoerotischen Unfall. Derweil hat sich die Bordellchefin zu Wort gemeldet.... mehr
Inferno in der Hechinger Altstadt
Hechingen Der größte Altstadtbrand der jüngeren Hechinger Geschichte tobte gestern Abend in der Markt- und Schlossstraße. Dramatische Rettungsszenen spielten sich ab. Neun Menschen wurden verletzt.... mehr
Hechinger Brandruinen qualmen noch
Am Tag nach dem Großbrand in der Hechinger Altstadt qualmt es immer noch aus den Brandruinen. Feuerwehrleute sind auch 20 Stunden nach Ausbruch des Feuers noch mit Löscharbeiten beschäftigt.... mehr
Haussklave erhängt sich bei Sex-Spiel in Neu-Ulmer Bordell
Neu-Ulm Ein 36-jähriger Hausbediensteter hat sich am Montag im Neu-Ulmer Bordell „Lili M.“ bei einem Sex-Experiment offenbar zu Tode stranguliert.... mehr

ZURÜCK


