Winterpause beim VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart ist im Niemandsland der Tabelle der Fußball-Bundesliga angekommen. Die kurze Winterpause kommt wie gerufen.

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VfB-Verteidiger Gotoku Sakai ist nach der Niederlage, zu der er mit einem groben Fehler mit beigetragen hat, schwer enttäuscht. Foto: afp

Noch vor wenigen Wochen hatte Thomas Schneider zur Aufholjagd geblasen. Vor dem Heimspiel gegen Mönchengladbach Mitte November kündigte der Trainer des VfB Stuttgart an, dass die Schwaben bis zur Winterpause alle Begegnungen gewinnen wollten. Der Spruch war mutig, doch das Fazit fällt nach dem bitteren 1:3 am Samstag beim VfL Wolfsburg ernüchternd aus. Statt um die Europapokal-Plätze mitzuspielen, wie es der deutsche Meister von 2007 als Saisonziel formuliert hat, steckt der ambitionierte Klub im grauen Mittelmaß fest. "Die Punkteausbeute in der Vorrunde ist für uns zu wenig. Das ist nicht unser Anspruch", schimpfte Sportvorstand Fredi Bobic. Vielleicht ist es da ganz gut, dass die letzte Heimpartie des Jahres gegen den übermächtigen FC Bayern München wegen der Teilnahme des Rekordmeisters an der Klub-WM auf den 29. Januar verlegt wurde. So bleibt dem Tabellenzehnten, der in der Europa League und im DFB-Pokal enttäuschte und jeweils früh ausschied, eine mögliche weitere Pleite vor der Pause erspart.

Dabei benötigten die Wolfsburger vor 25 501 Zuschauern einiges an Glück, um die Gäste zu schlagen. Denn Schneiders Elf spielte phasenweise stark auf und hätte ein Unentschieden verdient gehabt. Hätte Jungstar Timo Werner seine Großchance beim Stand von 2:1 für Wolfsburg genutzt, wäre der anrennende VfB dran gewesen (74.). So aber traf Ivan Perisic nach einem erneuten Patzer von Stuttgarts Verteidiger Gotoku Sakai zum entscheidenden 3:1 (78.).

Danach haderte der VfB-Tross nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit Schiedsrichter Deniz Aytekin. "Wir haben uns heute viele klasse Torchancen erspielt und dann bekommen wir so zwei Krücken zum 0:1 und 0:2" sagte Bobic. Und VfB-Trainer Thomas Schneider ergänzte: "Die entscheidenden Momente sind gegen uns gelaufen." Ein Satz, den der VfB-Trainer in den vergangenen Wochen immer wieder bemüht hat.

Vielleicht tut der Urlaub gerade jetzt gut. Wegen der Verlegung der Bayern-Partie schickt Schneider seine Profis bereits am kommenden Donnerstag in den Urlaub, ehe am 3. Januar die Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt.

Bobic ganz cool
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