Watzke: BVB kann den FC Bayern kaum einholen

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Hans-Joachim Watzke ist der Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Foto: Ina Fassbender  Foto: 

Borussia Dortmund hat nach Ansicht seines Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke wenig Chancen, dem FC Bayern München in nächster Zeit die führende Position im deutschen Fußball streitig zu machen.

Er könne das Gejammer nicht mehr hören, dass endlich mal ein anderer Verein Meister werden solle, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Sie (die anderen Vereine) sollen es doch alle mal versuchen. Sie werden in der Regel scheitern.“

Man müsse einsehen, dass die Bayern zu den drei größten Vereinen der Welt gehörten. „Das haben sie sich über 50 Jahre hinweg erarbeitet“, betonte Watzke. Anders als der FC Bayern könne der BVB einen Star wie den Kolumbianer James Rodríguez niemals verpflichten. Mit dem, was der frühere Real-Madrid-Profi verdiene, würde er bei den Dortmundern das Gehaltsgefüge komplett sprengen, behauptete Watzke.

„Wir bräuchten ein um 100 Millionen Euro höheres Gehaltsbudget“, erläuterte der BVB-Geschäftsführer. Dies erfordere eine Steigerung des Umsatzes um 250 Millionen Euro. „Und das ist utopisch!“ Dem BVB sei es zuletzt zwar gelungen, den Bayern ein wenig näher zu kommen. „Aber wir sind absolut betrachtet eben immer noch meilenweit davon entfernt, sie zu erreichen oder in ihre Nähe zu kommen.“

Die größte Aufgabe des BVB sieht Watzke darin, einen Platz unter den Top Ten in Europa zu behaupten. „Im internationalen Ranking sind wir aktuell auf Platz sieben. Da sind aber Manchester United, Manchester City und der FC Liverpool dicht hinter uns“, sagte der BVB-Geschäftsführer. Diese Clubs verfügten über ein doppelt so hohes Budget wie die Dortmunder. „Sie kommen mit Tempo 280 und Lichthupe, wollen uns überholen.“

Watzke-Interview hinter Bezahlschranke

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