VfB Stuttgart schafft Klassenverbleib, SC Freiburg steigt ab

Der VfB Stuttgart bleibt in der Fußball-Bundesliga, Landesrivale SC Freiburg steigt ab. Der VfB schaffte den Klassenverbleib am Samstag mit einem 2:1 in Paderborn, Freiburg muss nach dem 1:2 in Hannover in die 2. Liga.

|
Vorherige Inhalte
  • Der Stuttgarter Torschütze Daniel Ginczek (links) trifft zum 2:1 gegen den Paderborner Jens Wemmer (rrechts). 1/4
    Der Stuttgarter Torschütze Daniel Ginczek (links) trifft zum 2:1 gegen den Paderborner Jens Wemmer (rrechts). Foto: 
  • Der Stuttgarter Torschütze Daniel Ginczek (rrechts) feiert den Treffer zum 2:1 mit Martin Harnik (links) und Filip Kostic (Mitte). 2/4
    Der Stuttgarter Torschütze Daniel Ginczek (rrechts) feiert den Treffer zum 2:1 mit Martin Harnik (links) und Filip Kostic (Mitte). Foto: 
  • Der Stuttgarter Torschütze Daniel Ginczek (rrechts) feiert den Treffer zum 2:1 mit Martin Harnik (Mitte) und Filip Kostic (links). 3/4
    Der Stuttgarter Torschütze Daniel Ginczek (rrechts) feiert den Treffer zum 2:1 mit Martin Harnik (Mitte) und Filip Kostic (links). Foto: 
  • Ergebnisse und Tabelle Fußball-Bundesliga 4/4
    Ergebnisse und Tabelle Fußball-Bundesliga Foto: 
Nächste Inhalte
Daniel Ginczek hat den VfB Stuttgart vor dem zweiten Absturz in die 2. Liga nach 1975 bewahrt. Dem Angreifer der Schwaben gelang am Samstag in der 72. Minute das millionenschwere Siegtor zum 2:1 (1:1)-Erfolg der Schwaben beim SC Paderborn, für den das Bundesliga-Abenteuer nach einer Saison wieder beendet ist. Beim Tabellen-Letzten aus Ostwestfalen kam nach dem frühen Führungstreffer von Marc Vucinovic (4.) noch einmal Hoffnung auf, mit einem Sieg am letzten Bundesliga-Spieltag noch den Relegationsplatz zu erreichen. Doch Daniel Didavi brachte die Mannschaft von Trainer Huub Stevens, der seine Rettungsmission wie schon im Vorjahr erfolgreich zu Ende brachte, mit dem 1:1 in der 36. Minute zurück in die Begegnung.

Während Stevens in seiner 368. Bundesliga-Partie die zuletzt erfolgreiche Formation ins Rennen schickte, nahm SC-Coach André Breitenreiter im letzten Heimspiel drei Änderungen vor. Florian Hartherz und Vucinovic rückten für den gelbgesperrten Daniel Brückner und Süleyman Koc in die Startelf. Zudem spielte Elias Kachunga für Lukas Rupp und agierte neben Srdjan Lakic als zweite Spitze.

Die Hereinnahme von Vucinovic zahlte sich für die Ostwestfalen schon in der 4. Minute aus. SC-Kapitän Uwe Hünemeier durfte ungehindert bis fast zum Strafraum der Schwaben marschieren, der Ball landete dann über Lakic beim freistehenden Rechtsaußen: Und Vucinovic, der mit seinen Toren in der Endphase der Zweitliga-Saison im Vorjahr maßgeblich zum Aufstieg beigetragen hatte, schockte den VfB in seinem erst achten Saison-Einsatz mit einem platzierten Schuss aus rund 18 Metern.

Zwar hatten die Gäste danach mehr Ballbesitz und mehr Torabschlüsse, doch effektiv waren sie zunächst nicht. Immer wieder blieben die Angreifer in der 07-Abwehr hängen oder fanden in Torhüter Lukas Kruse ihren Meister. Martin Harnik (13.) sorgte mit einem Kopfball knapp über die Latte noch für die größte Gefahr. Dann aber war Kruse geschlagen. Nach einem missglückten Klärungsversuch von Hünemeier hatte Didavi wenig Mühe, zum 1:1 auszugleichen.

Nur zwei Minuten später verfehlte Harnik (38.) am langen Pfosten nach einer Hereingabe des unermüdlichen Antreibers Filip Kostic das leere Tor. Das hätte schon die VfB-Führung sein müssen. Doch fast noch größer war die Chance von Daniel Ginczek. Wie Slalomstangen umkurvte er drei Paderborner, setzte den Ball dann aber frei vor Kruse neben das Tor.

Da Paderborn ein Remis nichts genutzt hätte, brachte Breitenreiter im zweiten Durchgang in Jens Wemmer und Offensivspieler Rupp zwei frische Kräfte. Doch weil der Hamburger SV kurz darauf 2:0 gegen Schalke 04 führte, war die letzte Hoffnung auf die wundersame Rettung beim wackeren Aufsteiger längst geschwunden. Und Stuttgart brauchte nur das entscheidende Tor, um sich den Klassenverbleib noch zu sichern. Von einem Sturmlauf der Schwaben war aber zunächst nichts zu sehen, auch wenn Kostic immer wieder die Initiative ergriff. Harnik (65.) rutsche erneut an dessen Flanke vorbei. Eine tolle Einzelaktion von Ginczek brachte dann das für den VfB erlösende Tor und Stevens den 150. Sieg als Bundesliga-Trainer. Gleichwohl dürfte die Zeit des Niederländers als Coach in Stuttgart wohl abgelaufen sein.
Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ratiopharm Ulm gegen Oldenburg: Im Norden nichts Neues

Basketball-Bundesligist Ratiopharm Ulm steckt weiter in der Krise. Die Schwaben verloren bei den EWE Baskets Oldenburg mit 83:94 und kassierten die fünfte Niederlage im sechsten Spiel. weiter lesen