Union-Präsident über Investoren: Gibt „keine Denkverbote“

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Union-Präsident Dirk Zingler schließt ein Engagement eines Investors nicht aus. Foto: Jörg Carstensen  Foto: 

Vereinspräsident Dirk Zingler will den möglichen Einstieg eines Investors beim Zweitligisten 1. FC Union Berlin auf langfristige Sicht nicht kategorisch ausschließen.

„Es gibt bei uns keine Denkverbote“, sagte der Clubchef der Eisernen im Interview des „Kicker“ auf die Frage nach den wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Bundesliga-Fußballs. „Natürlich müssen wir über Wettbewerbsfähigkeit nachdenken und die Frage, wie wir uns finanzieren. Wenn in zehn Jahren alle anderen einen Investor haben, uns deshalb enteilen und wir Gefahr laufen, aus dem Profifußball zu fliegen, haben wir uns darüber Gedanken zu machen.“

Nach dem besten Ergebnis der Vereinsgeschichte in der Vorsaison starten die Köpenicker mit dem Ziel Aufstieg in die neue Spielzeit, die für Union am 29. Juli beim Absteiger FC Ingolstadt beginnt. „Wir waren letztes Jahr Vierter, also ist es logisch, dass der nächste Schritt ein Platz unter den ersten drei sein soll“, sagte Zingler.

Dafür will sich der Club auch lukrativen Offerten für etablierte Spieler widersetzen. Union sei „kein Ausbildungsverein“, betonte Zingler. „Unser Ziel ist es, uns als Club weiterzuentwickeln und aufzusteigen. Das gelingt nur, wenn du die Spitze im Kader zusammenhältst.“ Zuletzt hatte Union ein Angebot des englischen Zweitligisten Norwich City von 3,5 Millionen Euro für Verteidiger Toni Leistner abgelehnt.

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