Uli Hoeneß über Neymar: „So gut finde ich den gar nicht“

Der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München erklärt, warum ihm das Verständnis für den 220-Millionen-Transfer von des brasilianischen Superstars fehlt.

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Ancelotti, Lahm, der Rekordtransfer von Neymar: Gewohnt offensiv hat sich Uli Hoeneß in dem Fernseh-Talk „Wontorra“ auf Sky Sport News HD zum Pflichtspielstart in die nächste Fußball-Saison geäußert.

Der Präsident des FC Bayern sagte ...

… zu den Anforderungen an Trainer Carlo Ancelotti: „Wir haben jetzt einen Umbruch zu schaffen. Den hatte Pep nicht zu machen. Es ist die wichtigste Aufgabe, Erfolg zu haben und den Umbruch zu schaffen. Carlo ist gefordert, diese zwei Dinge unter einen Hut zu bringen. Wir wollen deutscher Meister werden, alles andere ist die Sahne auf dem Kaffee. Wenn es ihm dabei gelingt, den einen oder anderen jüngeren Spieler in den nächsten 12 Monaten in die Mannschaft zu integrieren, dann hat er einen guten Job gemacht.“

zu Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Das ist keine Notlösung. In 14 Tagen hat er intern mehr dazwischen gehauen als Matthias Sammer in einem Jahr. Das tut uns allen gut. Möglicherweise haben wir die Königslösung gefunden.“

… zu Philipp Lahm und warum er kein Sportdirektor geworden ist: „Glauben Sie, dass es klug gewesen wäre, dass ein Spieler wie Philipp am 30. Juni mit dem Fußball aufhört und dann am 01. Juli seine ehemaligen Mitspieler unter Druck setzen kann? Ich bedauere das sehr, dass Philipp nicht zur Verfügung stand. Wir alle schätzen Philipp sehr, aber seinen Berater, den wir nicht schätzen, hätten wir miteinkaufen müssen.“

… zum Neymar-Transfer: „Wir alle haben nie für möglich gehalten, dass solch ein Transfer zustande kommt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Neymar weder für 220 Millionen noch für weniger geholt hätte. So gut finde ich den gar nicht. Ich habe kein Verständnis dafür, dass man so viel Geld für diesen Spieler ausgibt.“

… zu finanziellen Beteiligungen an Vereinen: „Wir müssen keinen Scheich fragen, ob er uns Geld zur Verfügung stellt. Es gibt genug Leute, die den FC Bayern kaufen würden. Das haben wir bis jetzt immer abgelehnt. Wir haben mit der Allianz, Audi und Adidas wunderbare Shareholder. Mehr wird es auch nicht geben.“

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