U-21-WM: Rio in den Köpfen

Die Stimmung ist prächtig, das Selbstvertrauen groß: Deutschlands hochgelobte U-21-Junioren wollen den letzten Schritt auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio machen.

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Schon mit einem Unentschieden beim EM-Gruppenabschluss am heutigen Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) gegen Gastgeber Tschechien in Prag wäre das Halbfinale und damit die erste Olympia-Teilnahme eines Männerteams des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) seit 1988 perfekt.

"Wenn man die Möglichkeit hat, in dem Sport, den man liebt, um olympische Medaillen zu spielen, dann sollte man sich dieses Ziel auch setzen", sagte U-21-Trainer Horst Hrubesch. Für den Ex-Profi, Europameister 1980, und Coach der U-21-Europameister von 2009 wäre Rio im Rentenalter von 65 Jahren die Krönung einer beeindruckenden Vita. "Ich bin nicht der Typ, der irgendwo hinfährt und nur teilnimmt. Wenn, dann will ich auch was gewinnen", meinte Hrubesch.

Seine Spieler stehen erst am Anfang möglicher glanzvoller Karrieren - wie die Generation von 2009, aus der die Weltmeister Neuer, Hummels, Özil, Khedira, Boateng und Höwedes hervorgingen. Nach der 3:0-Gala am Samstag gegen Dänemark strotzen Hrubeschs neue Spieler vor Selbstvertrauen.

Sollte Deutschland doch das Halbfinale verpassen, müsste das Kofferpacken mindestens einen Tag warten. Denn falls England am Mittwoch das Halbfinale erreicht, spielen die beiden Gruppendritten am Sonntag in einem Showdown um das vierte Olympia-Ticket. Grund: England ist keine olympische Nation und kann sich nicht für die Sommerspiele qualifizieren.

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